Day: 4. Juni 2019

Wie ich meinen Spiele-Horizont erweiterte – Brettspiele und Pen & Paper

Hätte man mir vor ein paar Jahren erzählt, dass ich regelmäßig an Brettspielabenden teilnehmen würde, hätte ich wohl nur verständnislos abgewunken. Brettspiele waren für mich lange Zeit als eine besonders langweilige Form des Spielens abgestempelt gewesen, einfach weil sie so wenig spielerische Tiefe boten. Dass das ein Trugschluss war, erkannte ich aber erst in den letzten Jahren, nachdem ich über meinen äußerst eng gezogenen (Brett)Spiel-Horizont hinausgeblickt hatte.

„Die Siedler von Catan“ war eines der wenigen Brettspiele, die ich schon als Kind mit größter Begeisterung spielte. Besonders in Urlauben avancierte das illustre Siedeln in Catan zu einem soliden Abendprogramm, welches das bekannte „nur noch eine Runde“-Feeling in meine analoge Spiel-Welt brachte. Doch mit voranschreitendem Alter war das Spielen mit der Familie, aber auch Brettspiele generell, nicht mehr wirklich interessant und Catan verschwand aus meinem Blick. Es brauchte einige Jahre, bis ich wieder auf den alten Spuren wandeln sollte. Read more …