Betrayer – Erste Infos

Shooter in Schwarz-Weiß – Wenig Farbe, geschichtlicher Hintergrund und Gruselfaktor!

Trotz technischer Probleme lasse ich mich nicht aus der Ruhe bringen und habe mal einen Blick auf Betrayer geworfen. Das Spiel hebt sich mit einer besonderen Optik von der Konkurrenz ab, so verzichten die Entwickler weitgehend auf Farben und halten das Spiel grundsätzlich in Schwarz-Weiß, ab und an wird gezielt die Farbe Rot ins Spiel gebracht… an irgendwas erinnert mich das doch… Ahhh! Genau! In dem Film „Schindlers Liste“ hat man es doch so ähnlich gemacht.

Betrayer Irgendwas tut sich in der Dunkelheit

Doch was steckt nun wirklich hinter dem Schwarz-Weißen Shooter? Nun, Betrayer baut seine Handlung auf die einer der ersten britischen Kolonien in Amerika auf. Roanoke ist der Name dieser Kolonie gewesen in welcher im Jahre 1585 108 Kolonisten Ihr neues Leben auf dem neuen Kontinent starten wollten. Doch irgendwas ist damals wohl ordentlich schief gelaufen, denn lange bestand die Kolonie nicht. Warum sich die Siedler damals nicht halten konnten und was wirklich passierte, ist bis heute nicht wirklich geklärt. Das ist die Basis für das Spiel.

 Betrayer Skelett Krieger

Betont ist dabei Basis, denn historische Korrektheit ist nicht nur anhand der Screenshots schnell zu widerlegen. Der Fokus liegt neben der Action auch auf einem Adventure-Teil. Der Protagonist segelt im Jahre 1604 von England nach Amerika an die Küste von Virginia und findet dort die Reste der Kolonie und dazu auch noch einen Haufen spuckender Geister. Doch nicht allein die Hintergrundgeschichte ist historisch belegt, auch die Waffenausstattung soll den Inhalt der Waffenkammer im 17- Jahrhundert authentisch wiedergeben.

 Betrayer Rot ist gezielt eingesetzt

In meinen Augen sieht Betrayer wirklich interessant aus und das nicht nur, weil es einen nicht ganz so alltäglichen Look sein Eigen nennt. Die Geschichte finde ich interessant und ist wirklich mal was anderes, auch die Waffen (Ambrust, Äxte usw.) sind nicht jeden Tag in meiner digitalen Hand. Was mir zum Teil nicht so gefällt, sind Animationen und Kämpfe. Ein wenig zu schnell spannen wir den Bogen, etwas zu schwach sind viele Animationen und auch die Geister könnten besser Ausschauen. Alles in allem sieht das Ganze aber recht rund aus und ist für knapp 15 Euro auch preislich gesund gesetzt.

 Betrayer Diese Geister wollen nichts gutes

Erscheinen wird Betrayer am 24. März 2014, es ist aber schon seit geraumer Zeit als Early Access Version auf Steam erhältlich. Der Titel kostet auf Steam momentan 13,99 Euro (Early Access). Entwickler sind Blackpowder Games.

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Betrayer Was ist in diesem Dorf nur los

Betrayer Was ist in diesem Dorf nur los
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Johann von Ti
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Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, FIlme und blöde Ideen zu haben. Demnächst nebenher auch noch Student und Jünger von Hopfen und Malz.
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