Blasphemous – Erste Infos

Eine Reise durch ein alptraumhaftes Universum, voller höllischer und blutrünstiger Kreaturen – Genau mein Ding!

Spätestens seit Tormentum – Dark Sorrow bin ich ein großer Fan düsterer Szenarien in Videospielen, weshalb mir bei meinem letzten Besuch auf Kickstarter folgendes Spiel besonders ins Auge gefallen ist: Es handelt sich bei besagtem Spiel um Blasphemous, einem 2D Platformer mit Hack’n’Slay Mechaniken und einem verdammt düsterem Setting im Pixel-Art-Stil – Ich war direkt verliebt! Doch was erwartet uns in Blasphemous?

Blasphemous - Gefährliche Dungeons

Die Welt

Blasphemous wirft uns in das verfallene Land „Orthodoxia“, in welchem Religion einen zentralen Stellenwert innerhalb der Bevölkerung einnahm und sich mit schlimmsten Aberglauben zu einer giftigen Mischung vereinte, was eine düstere Herrschaft der Kirche hervorbrachte. Die Bewohner des Landes wurden als Strafe für ihre gegenseitige Lästerung und die als unzureichend erachtete Anbetung, in scheußliche Kreaturen verwandelt. Diese Kreaturen sind mit einem blindem und grausamen Glauben versehen und entwickelten einen unaufhaltsamen Blutdurst. Soweit, so düster. Wir selbst sind Teil dieser Welt, wenden und aber gegen die schrecklichen Begebenheiten.

Blasphemous - Die Reise durch eine schreckliche Welt

Das Gameplay

Der Fokus des Gameplays liegt auf schnellen und intensiven Kämpfen, bei welchen wir uns zahlreichen bösen Kreaturen stellen müssen. Dabei müssen wir verschiedene Angriffe mit unserer Bewegung abstimmen und uns auf die gegnerischen Angriffsmuster einstellen. Schaffen wir es zahlreiche Gegner in kurzer Zeit niederzuwerfen, können wir den „Märtyrers Exkommunikationsmodus“ freischalten, in welchem wir für kurze Zeit enorme Boni erhalten. Neben einer Vielzahl von einfachen Feinden erwarten uns in Blasphemous auch Boss-Kämpfe, welche unsere Fähigkeiten noch mal enorm herausfordern sollen. Die Spielwelt soll eine riesiges, zu entdeckendes Land bilden, welches mit einem offenen Level-Design ausgestattet ist – Das bedeutet, dass wir selbst entscheiden, welche Orte in Orthodoxia wir als nächstes erkunden wollen.

Blasphemous - Winter Level

Features

  • Wirklich großartiges Pixel-Art-Design, welches eine wunderbar düstere Welt mit den passenden Bewohnern erschafft
  • Offenes Level-Design, welches uns Freiheiten beim Erkunden ermöglicht
  • Die Geschichte von Blasphemous wird in den verschiedenen Leveln des Spiels erzählt und muss zunächst entziffert und zusammengefügt werden
  • Leichte RPG-Elemente, welche ausrüstbare und verschleißende Gegenstände umfassen, damit wir uns individuell ausstatten können
  • Ein schnelles aber dennoch durchaus komplexes Kampfsystem, welches verschiedene Spiel-Stile zulässt
  • Ein Soundtrack von Carlos Viola

Kickstarter-Kampagne

Wie eingangs schon erwähnt, wird Blasphemous aktuell auf Kickstarter beworben. Die Entwickler wollten mindestens 50.000 US-Dollar über die Crowdfunding-Plattform sammeln, erhielten mittlerweile aber schon über 137.000 US-Dollar aus der Community. Über 4000 Unterstützer investierten schon in die Realisierung des Projekts und es verbleiben noch gut 21 Tage, um weitere Stretch Goals zu erreichen. Damit ist Kickstarter-Kampagne schon jetzt äußerst erfolgreich. Für 20 US-Dollar erhalten Unterstützer auf Kickstarter bereits das Spiel als digitalen Download über Steam oder GOG (also wird auch eine DRM-freie Alternative zu Steam geboten, das sollte man immer loben erwähnen). Erscheinen soll Blasphemous für PC, Mac und Linux, während Versionen für Konsolen (PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Switch) nicht ausgeschlossen, aber im Moment noch nicht garantiert werden. Blasphemous wird im übrigen von dem Team entwickelt, welches 2013 schon das düstere Point-and-Click-Adventure The Last Door veröffentlichte – Das Team von The Game Kitchen weiß also, wie man Spiele entwickelt und veröffentlicht, was bei Kickstarter-Projekten immer einen großen Vorteil darstellt.

Blasphemous - Kampf gegen Kleriker

Fazit

Ich bin mal wieder ein bisschen verliebt, zumindest bin ich von dem, was ich bisher von Blasphemous gesehen habe, mehr als begeistert. Ich liebe dieses düstere Setting, welches dann auch noch mit einer Story versehen wurde, welche sich uns erst nach und nach erschließt – Genau mein Ding! Tatsächlich bin ich eigentlich nicht der größte Fan von 2D Platformern, aber Blasphemous hat es mir enorm angetan und erinnert mich irgendwie an die alten Castlevania-Titel, die mich als Kind so faszinierten. Wer wie ich auf besonders düstere Settings steht und mal wieder Lust auf einen schnellen und kampflastigen 2D Platformer hat, sollte Blasphemous dringend im Auge behalten. Ein Release ist voraussichtlich für den November 2018 angesetzt, wir müssen uns also noch ein wenig gedulden. Wer jetzt sich jetzt selbst einen Eindruck vom Spiel verschaffen will, sollte die Kickstarter Kampagne von Blasphemous checken. Ich werde das Projekt natürlich weiterhin verfolgen und entsprechend darüber berichten. 😉

Auch auf:

Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, Filme und blöde Ideen zu haben. Nebenher auch noch Student in Medien und Geschichte.
Johann von Ti
Auch auf:

4
Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar Themen
3 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
2 Kommentatoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Der Omnipoet

Ich empfehle dir da wärmstens mal Salt & Sanctuary auszuprobieren! Schöner Artikel, dass werde ich mir definitiv gönnen!

Besten Dank für den Tipp; Salt & Sanctuary sieht klasse aus, werde ich mir gönnen, ist ja im Sale!

Der Omnipoet

Nichts zu danken, hätte eig. damit gerechnet du kennst es schon, hab nur vorsichtshalber den Titel genannt da ich noch keinen Artikel dazu bei dir sah. Das Game hat auchn super Coop-Modus, ich und meine Freundin verzweifeln da Regelmäßig, aber für das Geld ist der Spielspaß einfach überwältigend.

Es gibt einfach so viele Games, man verliert verdammt schnell der Überblick und dieser Titel ist mir tatsächlich entgangen. Coop klingt verdammt edel – Wirklich besten Dank für den Tipp!