Category: Johann sabbelt

Call of Duty WW2 wird trotzdem scheiße

Der Zweite Weltkrieg soll es richten und aus Call of Duty wird plötzlich ein gutes Spiel – Ganz sicher…

Es ist diese wunderschöne Zeit im Jahr, in welcher die Werbetrommel für das alljährlich erscheinende Call of Duty gerührt wird und mir gehörig den Magen verdirbt. Dann versuchen wieder alle Gaming Magazine und Websites krampfhaft jedes unnötige Detail oder Gerücht als brandheiße News zu verwursten und verfallen in euphorische Vorfreude auf eine Spiele-Reihe, die seit Jahren eigentlich nur noch Mist raus bringt und alle guten Ansätze mit einer ekelhaften PR und DLC Politik zerstört. Immerhin kann man Call of Duty Innovationsarmut nur noch bedingt vorwerfen, haben sie doch versucht, nach Titanfall, selbst stark auf das Zukunfts-Setting zu setzen, was dann aber doch eher weniger gut geklappt und zumindest mich eher abgestoßen hat. Das lag nicht an dem Setting oder weil ich Call of Duty „haten“ will, sondern einfach an der fehlenden Dynamik innerhalb der Spiele. Besonders die Mehrspieler fühlen sich in Call of Duty seit Jahren einfach nur grauenhaft an und technisch beeindruckt die Reihe eigentlich nur noch mit der Download-Größe der Titel selbst. Read more …

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Die Geschichte der Videospiele – Die Urväter

OXO, Pong und Space Invaders – Aller Anfang ist voller Pixel!

Heute kann man es sich kaum noch vorstellen, dass vor ein paar Jahrzehnten wohl keiner damit rechnen konnte, wie erfolgreich und groß die Videospiel-Branche einmal werden würde. Heute ist der Markt um unsere geliebten Videospiele längst Milliarden schwer und hat sich zu einem der wichtigsten Pfeiler der heutigen Unterhaltungsindustrie entwickelt. Doch das ist alles andere als selbstverständlich, immerhin hatten Videospiele einen durchaus bescheidenen Start, als erste Vertreter in den 1950er Jahren an den Universitäten entwickelt wurden und zumeist noch Teile von Forschungsarbeiten darstellen. So auch das 1952 an der University of Cambridge von Alexander S. Douglas vorgestellte Spiel OXO, welches das Thema zur Interaktion zwischen Mensch und Computer veranschaulichen sollte. Bei OXO handelt es sich um ein „einfachen“ Ableger des altbekannten „Tic Tac Toe“ – Die Besonderheit des Spiels liegt in der grafischen Ausgabe des Spiels, denn tatsächlich gilt OXO als erste Videospiel, welches über einen Monitor wiedergegeben wurde. Wie brandneu diese Technologie damals noch war, verdeutlicht auch das damalige Eingabegerät, denn tatsächlich hat man OXO mit einer Wählscheibe eines damals Handelsüblichen Telefons gespielt. Read more …

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Starcraft Remastered – Meine Meinung zur Neuauflage

Das Original mit verbesserter Auflösung genießen? Na das wurde aber auch Zeit!

Starcraft ist seit der Veröffentlichung des Echtzeitstrategie-Großvaters im Jahr 1998 ein relevanter Titel geblieben und wird vor allem in Südkorea noch äußerst aktiv gespielt und im eSport zelebriert. In den letzten Jahren war dann immer mal wieder das Gerücht im Umlauf, eine Neuauflage des RTS-Klassiker aus dem Hause Blizzard könnte bald bevorstehen. Letztlich haben sich diese Gerüchte nun bewahrheitet und tatsächlich ist eine Remastered Version aktuell in Arbeit und könnte noch in diesem Sommer veröffentlicht werden. Die technische Neuauflage des Klassikers ist eine Optimierung des originalen Starcraft samt dem Brood War-Addon für aktuelle Betriebssysteme, die eine 4K-Auflösung bietet. Zudem sollen Sounds und die musikalische Untermalung des Titels überarbeitet wurden sein. Damit wird die Optik durchaus aufgewertet, bleibt seinem Original aber treu – Lediglich die niedrig aufgelösten 2D-Texturen des Titels (damals mit einer Auflösung von 640×480 Pixeln) wurden neu erstellt und entsprechend für eine 4K-Auflösung angepasst. Das betrifft natürlich auch das Interface als auch die Maps vom originalen Starcraft, die neu aufgesetzt werden mussten. Read more …

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ESO – Morrowind – Warum ich mich nicht drauf freue

Ich liebe Morrowind und würde mir einen erneuten Ausflug in dieses Setting mehr als wünschen… aber nicht als MMORPG.

Als ich vor einigen Wochen dem Twitter-Account von The Elder Scrolls Online entfolgen wollte, begann gerade die Promo zur neuen Erweiterung: The Elder Scrolls Online – Morrowind. Einige werden vielleicht wissen, dass ich ein großer Fan vom dritten Teil der The Elder Scrolls Reihe bin und Morrowind zu einem meiner absoluten Favoriten in Sachen RPG zählt. Dennoch hat mich die Meldung, dass nun gerade The Elder Scrolls Online eine Erweiterung mit dem Setting Morrowind bereithält, eher weniger angesprochen, weshalb ich bisher auch nichts darüber verfasst habe. Das Problem ist dabei vielseitig und ich möchte es Euch ein wenig aufzeigen, bevor ich ein paar Worte zur Erweiterung selbst verlieren. Read more …

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Quake Champions – Wird wohl kein Quake

Helden, Fähigkeiten und Free to Play – Aber kein Quake!

Ich liebe die Quake-Reihe und war zunächst erfreut zu hören, dass mit Quake Champions ein neuer Ableger geplant ist. Als dann aber klar wurde, mit welchen Konzepten man dieses Quake auf die Beine stellen will, wandelte sich mein anfängliches Interesse in Verachtung oder zumindest in völliges Desinteresse. Warum will ich Euch hier kurz aufzeigen.

Arena-Shooter sind großartig

Quake stand im Mehrspieler vor allem für eine Sache: 1VS1 Fights, bei dem das perfekte Movement, ein Gefühl für die Bewegungen des Gegners und Kenntnisse über das Verhalten von Waffen über Sieg und Niederlage entschieden. Es ging um Skill, gesammelte spielerische Erfahrung und natürlich war auch immer ein bisschen Glück mit von der Partie. Trotzdem war Quake im Mehrspieler (bzw. ist Quake Live) eine der intensivsten Mehrspieler-Erfahrungen, die man mit einem Shooter wohl machen kann. In kaum einem anderen Spiel hat sich ein perfekter Treffer mit einer Rakete, während man selbst als auch der Gegner durch die Luft geschleudert wurden, so gut angefühlt. Dieses gnadenlos schnelle Gameplay, bei dem Call of Duty, Battlefield als auch Counter Strike wie lahme Enten hinterher humpeln. Dass die großen Zeiten der Arena-Shooter vorbei sind, zeigt die mangelnde Existenz guter Vertreter in der heutigen Zeit, auch wenn Projekte wie Toxxik versuchten, diesem Genre wieder etwas Leben einzuhauchen. Doch was schon Toxxik nicht gelang, wird Quake Champions vermutlich noch viel weniger gelingen… Read more …

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Nintendo Switch – Ich freue mich drauf

Nach Jahren völligem Desinteresse bin ich heiß auf eine Konsole von Nintendo!

Heute der erste Kommentar zur neuen Nintendo-Konsole auf diesem Blog – Verrückt eigentlich, hatte ich doch seit jeher so gut wie nichts mit Nintendo am Hut. Klar, vor vielen Jahren hatte ich mal einen Gameboy, auf dem ich Zelda spielte, es gab die Zeit, wo man bei Freunde Wii gezockt hat und man kennt noch den ein oder anderen N64 Klassiker von ganz früher. Weiterhin sind viele der Nintendo Marken heute Teil der Popkultur, wie Mario, Zelda und Pokémon beweisen. Mit Pokémon Go beschäftigte ich mich sogar eine Zeit lang recht umfassend mit einem Nintendo Produkt, wobei es mir dabei weniger um das Spiel als solches ging, sondern die innovativen Ansätze, die es in Sachen mobiles Gaming mit sich brachte. Dennoch hat mich der Hype um die Switch nicht kalt gelassen und zum ersten mal in meinem Leben habe ich mich aktiv mit einer Konsole von Nintendo befasst und die dafür erscheinenden Titel im Auge behalten. Schuld daran ist unter anderem mein Umfeld auf Twitter, welches sich zu einem stolzen Teil als große Fans diverse Nintendo-Spiele offenbarten und ebenfalls der neuen Konsolen entgegenfieberten. Read more …

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Early Access auf Lebenszeit

Wenn man an toten Patienten weiter operiert und andere niemals aus der Behandlung entlässt…

Als vor einigen Jahren diese ganze Geschichte mit Early Access seinen Lauf nahm, fand ich diese Entwicklung durchaus spannend. Ihr wisst schon: Spiele schon vor dem eigentlichen Release spielen und die Entwickler bei der Realisierung ihrer Projekte unterstützen. Das war verdammt cool, besonders weil man zum Teil wirklich das Gefühl hatte, als Community Einfluss auf den Verlauf der Entwicklung nehmen zu können. Heute hat Early Access seinen Zauber völlig eingebüßt. Das liegt unter anderem an Spielen, die sich so sehr mit dem Early Access Status angefreundet haben, dass sie als Dauerbaustellen auf ewig ohne echtes Release verbleiben – Für Entwickler hat das quasi nur Vorteile – Immerhin ist der Early Access Status DIE Ausrede, wenn User Kritik am Spiel üben möchte. Immerhin „wusste“ man ja genau, worauf man sich einließ und „kannte“ die „Tücken“ einer Early Access, die eben Bugs und Fehler aufweisen kann. Das dann aber Spiele wie DayZ auch heute noch auf dem Status einer schlecht spielbaren Alpha dümpeln, kann ich nicht verstehen. Man muss sich mal vor Augen führen, dass dieser „Urvater“ der Early Access Games seit 2013 entwickelt wird. Nach 4 Jahren hat man es nicht geschafft, ein funktionierendes Spiel auf die Beine zu stellen, stattdessen bringt jedes Update neue Probleme mit sich, wobei Neuerungen oft wieder entfernt werden müssen, während fundamentale Probleme nie aus der Welt geschafft wurden – Zum Mitschreiben – In 4 Jahren ENTWICKLUNG hat man nicht mal einen Beta Status erreicht, wobei die Entwickler alle paar Monate große Ankündigungen machen, die dann aber, wie ein Großteil aller Updates, ins leere laufen. Read more …

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Bunte Skins in Shootern – Nein Danke

Über Sinn und Unsinn von pinken Waffen und blöden Masken…

Bunte Waffendesigns, Helden-Kostüme und „lustige“ Waffenanhänger – In diversen Shootern kann man seine Spielfiguren „individualisieren“ und ihnen ein, sagen wir mal, besonderes Aussehen verleihen. Dass dieses „verkleiden“ und ausstatten von Spielfiguren in Rollenspielen, also besonders in MMORPGs Sinn macht, ist mir durchaus bewusst. Hier baut man zum Teil fast schon eine persönliche Beziehung zu seinem Charakter auf und möchte, dass dieser auch eine bestimmte Außenwirkung hat, die unter anderem durch besondere Kleidungsstücke oder Details hervorgebracht wird. Dieser starke Drang der Personalisierung des eigenen Chars ist dann besonders in Roleplay Servern ausgeprägt, wo neben dem regulären Gameplay auch die Beziehung der Spieler untereinander in der fiktiven Welt eine verstärkte Rolle spielt. Doch mir geht es nicht um MMORPGs, sondern um Shooter. Read more …

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Virtual Reality – Aktuell nichts für den Alltag

Auch wenn ich sie liebe: Die VR Technologie hat den Massenmarkt noch nicht erreicht.

Ich muss zugeben: Ich habe die letzten Monate doch recht intensiv die Qualitäten der „Virtuellen Realität“ hervorgehoben und viel von der neuen Spielerfahrung geschwärmt. Und ich bleibe bei dem, was ich bisher verkündet habe: Die virtuelle Realität wird eine DER Zukunftstechnologien der Gaming Branche werden und auch sonst einen wichtigen Teil unserer Netz-Erfahrung einnehmen. Da bin ich vollkommen sicher. Doch tatsächlich hat diese Technologie heute noch einige Kinderkrankheiten, die ich zwar durchaus schon benannt habe, hier aber noch mal konkretisieren möchte. Denn so beeindruckend die VR Erfahrung auch ist, und ich kann hier nur noch mal betonen, wie atemberaubend die ersten Momente mit einem Headset wie der Vive sind, so problematisch wird die Nutzung der VR-Brille im Alltag. Denn auf die virtuelle Realität muss man sich einlassen, weil es eine völlig andere Spielerfahrung als klassische Videospiele bietet. Das bedeutet konkret, dass man Ruhe und Zeit benötigt, um VR-Spiele überhaupt genießen zu können. Dies ist der simplen Tatsache geschuldet, dass das Spielen in einer virtuellen Realität anstrengender ist, als der reguläre Konsum von Videospielen. Sicherlich werden das einige kennen: Nach einem harten Tag freut man sich, ein wenig abzuschalten und Zeit mit einem der liebsten Videospiele zu verbringen. Bei VR-Games ist das in meinen Augen nicht möglich, was von mehreren Teilaspekten hervorgerufen wird. Read more …

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Warum Facebook stirbt

Kommerzialisierte Medien bieten für User keinen Mehrwert.

Viele User können sich kaum vorstellen, dass Netz-Giganten wie Facebook früher oder Später von der digitalen Bildfläche verschwinden werden und anderen Portalen Platz machen müssen. Tatsächlich ist Facebook für Internet-Verhältnisse schon ein recht alter Haudegen und es überrascht, dass das Plattform überhaupt noch so frequentiert ist. Doch tatsächlich steht es nicht wirklich gut um das „soziale Netzwerk“, wobei der beste Beweis dafür wohl die aktuellen Werbespots der Plattform sind, die Usern aufzeigen, wie man bestimmte Inhalte auf der Seite nicht mehr angezeigt bekommt oder seine Privatsphäre Einstellungen richtig nutzt. Allein dass man dafür Werbung machen muss, spricht Bände, denn wie kann es überhaupt dazu kommen, dass man Nutzern sagt, wie sie bestimmte Inhalte ausblenden können? Read more …

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