Category: Johann sabbelt

Gothic ich liebe dich – Teil I

Ein Spiel, eine Geschichte, eine Leidenschaft!

Nun, heute geht es um ein Spiele-Reihe, die mich wie keine andere in Ihren Bann zog und mich nachhaltig prägte. Sie entfachte meine Leidenschaft für Videospiele erst richtig und ist sicher auch ein Grund, warum diese Seite heute existiert, die Rede ist von Piranha Bytes Gothic!

Wie alles begann

Nun, noch als kleiner Knirps bekam ich eine Games-Zeitschrift, zum lesen noch viel zu faul, bestaunte ich die vielen Bilder von Spielen, die ich nicht kannte. Nach dem das Magazin 2 mal von vorne bis hinten durchgeblättert wurde, fiel mir die beigelegte DVD, (oder war es damals eine CD-ROM?) in die Hände. Auf dem Cover ein Krieger in schwerer Rüstung, die Hand zum Schutz erhoben vor dem gefährlichen Feuer-Atem eines Drachen. Damit sollte ich das erste mal in Kontakt mit dieser Serie kommen, der erste Kontakt von vielen…

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Ich kann mich noch erinnern, dass ich damals keinerlei Rollenspiel-Erfahrung hatte, meine ersten Spiele waren Point&Click-Adventures und Echtzeit-Strategie wie Stronghold und Age of Empires, aber ein Rollenspiel hatte ich noch nie gesehen, geschweige denn gespielt. Doch nun hatte ich diese CD und damit dieses Spiel, Gothic II hieß es, komischer Name. Nachdem das Spiel endlich installiert war, (wenn man kleiner ist, kann solch eine Installation Dimension annehmen, die man heute nur noch von abgestürzten EA-Servern kennt) sollte es los gehen. Ich wusste noch gar nicht, welch Videospiel-Kunst da bald auf mich nieder gehen würde. Nachdem ich auf „Neues Spiel“ geklickt hatte, begann zunächst eine Lade-Screen sich langsam, sehr langsam zu füllen. Nach und nach, Stück für Stück wurde der Balken voller, und plötzlich, der Balken war noch nicht fertig geladen, da wurde es schwarz und ein Video abgespielt. So schnell konnte ich das alles nicht verarbeiten, ich war also ein ehemaliger Sträfling und habe ein Monster vernichtet, war verschüttet und anschließend gerettet wurden, der Todesschrei des von mir besiegten Monsters hat jedoch eine neue Bedrohung herbeigeholt, Drachen. So weit so gut. Das Video war zu Ende, kurz sah ich meinen alten Bekannten den Lade-Balken wieder und endlich begann das Spiel.

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Erste Schritte

Da stand ich nun, doch viel Zeit meine Umgebung zu mustern blieb mir nicht, ein in schwarz Gekleideter sprach mich an, sein Name Xardas, Beruf Schwarzmagier. Dieses Gespräch war nun wirklich zu viel für mein junges Gemüt und meiner Aufmerksamkeits-Spanne. Eine gefühlte Stunde erzählte mit der Mann alles, was ich ich wissen wollte und noch einiges mehr. Doch eines machte mir der Alte klar, ich musste das Auge Innos finden, dazu müsste ich nur die Paladine finden, die würden in der nahen Stadt Khorinis ihr Lager aufgeschlagen haben. Endlich war das viele Gerede zu Ende und ich konnte mich bewegen, völlig frei, allein der Turm des Magiers, in dem ich mich befand, kam mir gigantisch vor. Ich schaute alles an und versuchte mir Ausrüstung zu sammeln, ein Dolch, einige Tränke und eine Schriftrolle der Magie, später verließ ich den sicheren Turm und trat in diese völlig neue Welt ein. Das erste Wesen, dass man in Gothic II zu Gesicht bekommt, ist ein Schaf, das berühmte Anfangsschaf. Um dieses Schaf sollte ich Jahre später noch lebhafte Diskussionen führen, ob es zu töten sei oder nicht. Ich ließ es damals wie auch heute noch praktiziere, am Leben und ging weiter. Das zweite Wesen hätte sich vom ersten wohl kaum mehr unterscheiden können, da stand Es, im Hintergrund ein Wasserfall der in einen, von Bäumen und Sträuchern umgebenen See, plätschert. Und dieses Es war klein, grün und tänzelte, in den kleinen Händen einen schweren Ast als Keule. Dieser Kerl sah schon ein ganzes Stück gefährlicher aus als das Schaf, doch ich hatte einen Dolch, damit würde ich es dem Vieh schon zeigen. Also auf in den Kampf, mit meinem Kampfschrei auf den virtuelle Lippen zog ich meine Waffe und rannte los. Auch das grüne Kerlchen hatte mich erspäht und rannte, die provisorische Keule hinter den Kopf schwingend, auf mich zu. Es kam zum ersten Kampf, und es sah nicht rosig aus. Den ersten Treffer landete mein Gegner und entzog mir einige der wertvollen und begrenzten Lebenspunkte, so richtig hatte ich den Dreh mit meiner Waffe nicht raus, ich konnte ja nicht wissen, das Gothic eine ganz eigene Kampfsteuerung hatte, die mehr als nur stumpfes Maus-Geklicke darstellte. Während ich noch versuchte zu ergründen, wie ich meinen Dolch am besten gegen das Biest einsetzen konnte, setzte mir dieses doch erheblich zu und konnte mir schwere Treffer versetzen, langsam wurde es eng. Ich sprang zurück, holte erneut aus und siehe da, ich hatte getroffen. Doch so toll wie ich dachte, war mein Dolch nun doch nicht, ich hatte lediglich an der Lebensanzeige meines Gegenübers gekratzt und der holte erneut zum Sprungschlag gegen mich aus. Nun, hier sollte ich das erste mal sterben und eine wichtige Lektion für das Spielen von Gothic lernen, speichere oft, sehr oft!

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Und täglich grüßt das Murmeltier

Jetzt war ich schon schockiert, ich war gestorben, einfach so. Es war vorbei, ich hatte verloren, siegreich tanzte dieses Monstrum an meiner Leiche und gab heroische Grunzlaute von sich, ich dürstete nach Rache! Doch dafür musste ich ein Neues Spiel beginnen… wieder wartete ich, bis der Balken sich gefüllt hatte und lauschte dem Magier (ich wusste damals nicht, dass man Dialoge einfach verkürzen konnte) und sammelte mir meine Ausrüstung. Dieses mal fand ich nahe dem Kamin sogar einen schweren Ast, jene Waffe, die mich vor einigen Minuten niederstreckte, nun wollte ich sie nutzen um meine Rache komplett zu machen, dieses grüne Elend würde nichts zu lachen haben. Ich trat wieder aus dem Turm, meine neue Waffe schon gezogen. Da rannte ich am Schaf vorbei geradewegs zu meinem Widersacher! Dieses mal sah es schon besser für mich aus, der erste Schlag saß und mein Gegner wurde zurück gedrängt, dieses mal würde ich triumphieren. Es kam so, ich gewann das Duell und lies den Feind in den Staub fallen. Ich hatte meinen ersten Goblin erlegt und erste Erfahrungspunkte geerntet. Jetzt war ich im Bann des Spiels, es bedurfte nur eines kleinen Goblins und schon war ich Teil dieser Welt, hier galten andere Gesetze, wer sich nicht zu wehren weiß, würde hier nicht lange überleben, das stand fest. Meine Reise sollte weiter gehen, immerhin musste ich diese Paladine finden. Also folgte ich dem Weg, schon nach wenigen Metern lauerte eine neue Bedrohung, ein Wolf. Dieses mal wollte ich die Sache anders angehen, ich erinnerte mich an die Schriftrolle aus dem Turm des Magiers, ein Feuerpfeil. Ich legte den Zauber an und visierte an, schon entsendete ich meinen heißen Gruß und traf, brennend rannte der Wolf nun auf mich zu, die Hälfte seiner Lebens-Energie hatte ich ihm auf einem Schlag geraubt, den Rest würde mein Ast erledigen. So und so ähnlich gestalteten sich meine nächsten Kämpfe, schließlich erkannte ich in einiger Entfernung einen Hof, ein Hirte umgeben von seinen Schafen, Feldarbeiter auf ihren Feldern und ein Gutsbesitzer vor seiner Scheune und Haus prägten das Bild. Als ich die Wiese des Hirten überquerte, preschten Wölfe aus dem Unterholz, sie hatten es auf die Schafe abgesehen, doch da hatten sie dich Rechnung ohne den Hirten gemacht, mit der Sichel in der Hand nahm er sich der Bedrohung an. Natürlich eilte ich ihm zur Hilfe und gemeinsam bezwangen wir die Räuber. Ein paar Worte des Dankes und die Empfehlung, den Gutsbesitzer aufzusuchen, wenn ich Arbeit suche, waren mein Lohn. Also begab ich mich zum besagten Mann und dieser erzählte von einem Bürgerkrieg auf der Insel, Großbauern gegen Stadt, Soldaten gegen Söldner, ich war wie gebannt. Schließlich bot er an, ich könnte mir ein wenig Geld verdienen oder mir eine ordentliche Kleidung erarbeiten. Also machte ich mich nützlich, Feldrüben wollten geerntet, eine Pfanne gekauft und einige andere Botengänge erledigt werden. Schließlich verließ ich den Hof, meine Taschen mit etwas Gold gefüllt und ging weiter, und schon nach wenigen Schritten sah ich die Mauern der Stadt. So nahe hatte ich Khorinis nun auch nicht erwartet.

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Das Leben ist kein Ponyhof

Vor dem offenen Tor der Stadt erwarteten mich 2 Wachen, in Rüstung und Schwert bewachten sie den Zugang der Stadt, das stand außer Frage. Voller Freude wollte ich eintreten, da hielten mich die beiden auf, zu abgerissen würde ich aussehen, Diebe und Nichtsnutze könne man in der Stadt nicht gebrauchen, ich könnte verschwinden. Doch so einfach wollte ich mich nicht abwimmeln lassen, eine Bestechung müsste doch gelingen, ich hatte ja etwas Geld. Doch weit gefehlt, zwar ließe sich da etwas machen, aber 100 Goldstücke, die hatte ich dann doch nicht übrig, ich musste also draußen bleiben und irgendwie genügend Geld zusammenkratzen. Das beeindruckte mich besonders, hier ging es nicht einfach weiter, man musste was dafür tun, niemand kam und schenkte einem etwas, man hatte selbst dafür zu Sorgen, dass es einem gut ging. Nach einiger Zeit hatte ich das Geld zusammen, der Verkauf von Pflanzen und Wurzeln bei einem fliegenden Händler von den Toren der Stadt brachte mir genügen Geld ein, und endlich betrat ich wieder eine neue Welt, die Stadt. Auch hier wurde mir wieder verdeutlicht, wie weit am Anfang ich noch stand, als ich einem der Paladine in der Stadt von der Bedrohung durch die Drachen berichtete, glaubte dieser mir kein Wort, als ich beim obersten des Ritter-Ordens vorsprechen wollte, wurde ich nicht einmal vor gelassen. Ich war in der Stadt, und doch stand ich vor verschlossenen Türen. Zumindest war ich hier vor wilden Tieren sicher, also machte ich mich auf die Stadt zu erkunden, hier sollte ich lernen, dass nicht nur Monster eine Gefahr in dieser Welt darstellen. So fand ich mich im Hafenviertel schnell in einer Schlägerei wieder. Diese Welt war rau und dreckig, völlig anders als alles, was ich kannte und darum so fesselnd.

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Fortsetzung folgt…

Hiermit schließe ich Teil eins meiner umfassenden Liebeserklärung, Teil zwei wird schon in kürze folgen.

RPGs mit Koop – Ausgestorben?

Warum kann man Gothic nicht mit nem Kumpel zocken?

Warum eigentlich nicht? Ein schmackhaftes Rollenspiel mit spannender Story, tiefen Gameplay und einer großartigen Welt zusammen mit einem Kumpel zocken. Doch genau eine Sache macht diese Vorstellung zunichte, Titel. Während man früher mit Spielen wie Neverwinter Nights 1 und 2 oder Sacred 2 noch eine gewisse Auswahl hatte, sind heute kooperative Spiele allgemein rar, sucht man jedoch ein Rollenspiel, wird es wirklich eng. Read more …

Bücher und Videospiele

Lesen und zocken schließt sich aus? Auf keinen Fall! Diese Werke haben sich gegenseitig bereichert!

Bücher sind Kultur, Videospiele Quatsch, lesen ist gut, zocken schlecht, solches und ähnliches hört man immer wieder von besorgten Experten, die um die vermeintlich gefährdete Zukunft der Jungend sinnieren, nicht selten fällt dann der Begriff „Killerspiele“. Dass das alles Quatsch ist wissen wir eigentlich alle, und selbst die Medien wechseln langsam Ihren Kurs und berichten begeistert von der Gamescom. Und so negativ mein Beitrag heute auch anfangen mag, eigentlich will ich auf etwas ganz anderes hinaus – Games und Bücher. Und zwar nicht als beinharte Korkkurenten sondern als gleichberechtigte Partner, die voneinander profitieren können und uns neue Kreationen schenken. Beispiele finden wir mittlerweile nicht zu wenig, so schaffen es immer wieder Werke vom Buch zum Spiel oder eben andersrum. Wir wollen Euch heute einige Beispiele präsentieren. Read more …

Johann sabbelt – Jan Hegenberg

„Wenn Gamer Musik machen…“

Nun, wie angekündigt mehr „Gesabbel“ von mir, heute über den wohl sympathischsten Musiker überhaupt – Jan Hegenberg!

Jan Hegenberg macht Lieder, bei denen es grob gesagt um den Alttag eines „Gamers“ geht, wobei er sich nicht auf das Zocken selbst beschränkt, sondern ein breites Spektrum an eigentlich alttäglichen Situationen einfließen lässt – und genau diese Mischung macht Ihn aus und zum König der Gaming-Szene. 

hegenberg-konzerte-in-duisburg-und-hamburg Hegenberg beim Proben, 28. August Read more …

Johann sabbelt – Von Zombies, Banditen und Freunden

Wie habe ich die Zombie-Apokalypse überstanden? Ein wenig Gesabbel zum großen Kampf ums Überleben in DayZ!

Hallo und aufs neue herzlichst bekommen bei einer neuen Ausgabe von „Johann sabbelt“, der Rubrik, in der ich mich völlig frei über ein Thema auslassen kann. Heute habe ich mir den Zombie-Spaß DayZ gewählt, warum? Nun, eigentlich weil es eines der Spiele war, die mich am meisten gefesselt haben und eines, bei dem man emotional am meisten gepackt wird. Aber lassen wir das Vorgeplänkel und lagen gleich mal los, Gesabbel vom feinsten! Read more …

Johann sabbelt – The Elder Scrolls Online

Eine Menge Infos zu The Elder Scrolls Online, dazu einige Bilder und natürlich meine Meinung – Johann sabbelt!

Heute melde ich mich mal wieder ganz persönlich zu Wort und gebe meinen Senf zu The Elder Scrolls Online ab, damit wird nicht nur das dritte „Johann sabbelt“ veröffentlicht, sondern auch der hundertelfte Beitrag im neuen Game 2. Seit rund 2 Monaten sind wir wieder am Start und sieht ganz gut aus, zumindest hoffen wir das, egal, jetzt gehts los! Read more …

Johann sabbelt – Xbox One Erster Eindruck

Eine Meinung + die Xbox One = Gesabbel

Die Xbox One hat sich zum ersten mal gezeigt und in meinen Augen eine eher unglückliche Figur gemacht. Viel Multimedia-Gedöns und wenig Gaming waren gestern Thema. Natürlich war klar, dass Microsoft die wichtigsten Sache für die E3 spart, doch hätte ich mir als Gamer ein wenig mehr erhofft. Weiterhin bin ich etwas gefrustet, Filme schauen, Skypen und twitter… habe ich dafür nicht den PC? Muss ich mich von meiner Xbox wirklich permanent über die eingebaute Kinect-Kamera beobachten lassen und ist es wirklich notwendig, dass das Ding ständig Datenpakete an Microsoft sendet? Das sind nicht nur Fragen des Datenschutzes, sondern auch des persönlichen Wohlbefin Read more …

Johann sabbelt – Online Zwang und Kopierschutz

Hallo und herzlichst willkommen bei Johann sabbelt, heute knöpfe ich mir das Thema Online Zwang vor!

Nun, beginnen wir einmal. Bis vor kurzem brodelte es heftig in der Gerüchteküche ob die neue Xbox 720 dem Online-Zwang zum Opfer fallen würde – nun gab es Entwarnung, eine permanente Verbindung ist nun wohl doch nicht von Nöten. Doch warum will man uns zwingen, permanent mit dem Internet verbunden zu sein? Nun, die Antwort ist recht kurz – Raubkopien. Es lässt sich nicht abstreiten, viele verzichten auf den kauf und saugen sich Titel kostenlos über gewisse Seiten im Netz – dies war immer so und wird auch immer so bleiben – oder auch nicht? Denn genau hier kommt der Online-Zwang zum Einsatz, durch das Verlegene bestimmter Spielelemente auf externe Server, erschwert man es den Netz-Piraten, Spiele zu Cracken. Doch das ist auch nur scheinbar so, Dienste wie Steam und Origin schaffen es nämlich nicht, Spiele vor Crackern zu schützen. Doch lohnt sich diese Vorgehensweise für Entwickler und Publisher überhaupt? Nein, eigentlich nicht. Die zahlreichen Schutzmaßnahmen, die den Online-Zwang beinhalten, kosten viel Geld. Und damit meine ich wirklich viel Geld. Schaut man sich nun den Nutzen dieser Kopierschutzmaßnahmen an, denkt man darüber nach, wie viel Sinn diese machen, schon nach wenigen Stunden, spätestens einigen Tagen, ist jeder Kopierschutz durchbrochen, Millionen Euro sind für wenige Augenblicke Kopierschutz aus dem Fenster geworfen wurden. Die andere Seite sind die gepeinigten Nutzer: Menschen ohne Internet schauen in die Röhre, Spieler mit langsamen Internet müssen viel Zeit für erzwungene Updates und Anderes aufbringen und alle haben mit Server-Downs und Hacker-Angriffen zu kämpfen. Warum man sich die hohen Kosten und verärgerte Kunden nicht erspart, ist fraglich. Nur wenige Publisher verzichten auf einen groß ausgebauten Kopierschutz und Online-Zwang – damit sparen sie Kosten und gewinnen Kundenzufriedenheit, über illegale Kopien des Spiel muss man sich keine Gedanken machen, diese wären so oder so im Netz gelandet.

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Hier entstehen Raubkopien im großen Stil.

Ein Ausläufer des Online-Zwangs ist das Free To Play, erst hier kann man einen wirklichen Kopierschutz feststellen. So kosten die Spiele als solches keinen Cent, erst im Spiel selbst kann man zusätzliche Inhalte, Ausrüstung oder Vorteile für Bare Münze erwerben. Jedoch bergen diese Titel oft die Gefahr, in eine Pay To Win Situation zu geraten, sprich Spieler die mehr Geld ausgeben, gewinne auch. Jedoch schaffen es viele Free To Play Games einen gesunden Mittelweg zu finden, siehe Alliance of Valiant Arms. Doch muss ich gestehen, dass mich der Gedanken daran, das wir uns in einigen Jahren nur noch Free To Play Titeln gegenüber sehen, beunruhigt. Denn oft hinkt die Qualität dieser Titel denen von Vollpreistiteln leicht nach, und weiterhin, und jetzt kommen wir zurück zum eigentlich Thema, ist hier immer eine Online-Zwang mit von der Partie.

Kommen wir noch mal auf Plattformen wie Steam und Origin zu sprechen, auch hier tun sich oft Probleme auf, besonders Origin macht bei so mancher Installation zunächst einmal so viel Ärger, dass man seinen Rechner am liebsten aus dem Fenster schleudern würde, siehe Mass Effect 3. Auch hier regiert der Online-Zwang, ohne Permanente Internet-Verbindung lassen sich die Dienste nur zum Teil oder gar nicht nutzen, das frustet besonders, wenn das Internet doch mal ausfällt, in diesem Fall muss man auf seine teuer erstanden Spiele verzichten.

Auch aktuell macht es wieder Sinn, über den Online-Zwang nachzudenken, denn betrachten wir die aktuellen Meldungen der Telekom zu Drosselung der Surfgeschwindigkeit, muss man sich als Gamer doch Sorgen machen. Durch den ständigen Zwang mit dem Netz verbunden zu sein, könnte das Surf-Volumen schnell aufgebraucht werden, danach könnte es schwierig werden die Titel problemlos zu spielen.

In einer Welt, die durch soziale Netzwerke und Video-Portale sowieso schon zu einen großen Teil im Netz abläuft, sehe ich es nicht ein, Spieler zu zwingen, sich in dieser permanent zu bewegen, besonders bei Einzelspieler Titeln.

Verkündet Eure Meinung, was haltet Ihr vom Online-Zwang, ein wirkliches Übel oder eigentlich kein Problem? Eure Meinung ist uns wichtig!

 

Fortsetzung folgt…