Duke Nukem Forever

Dieser Artikel soll sich mal von der großen Masse aller Artikel über Duke Nukem Forever abheben, jaaaa es ist der Duke!, aber ehrlich mal, wie viele von uns kennen denn den überhaupt den Duke? Na, na…wusste ich es doch!

Also, wir werden jetzt nicht mit 1000 Worten beschreiben wie schwer der 14 jährige Weg zum neuen Duke war, sondern wir wollen einfach mal das Spiel aus unsere Sicht betrachten, für Gamer die den alten Duke nicht kannten und das Game ihre erste Begegnung mit ihm ist.

Der Anfang ist direkt ein fetter Bosskampf mit riesigen Monster Zyklopen, den alten Hasen wird klar, dass dies der Endkampf vom Vorgänger ist, Duke Nukem 3D, für ein normalen Gamer ein ungewohnter Einstieg der Lust auf mehr macht. Nach dem Kampf bietet das Game auch ein schönes Easteregg für jeden, denn nachdem der Zyklop „verkloppt“ wurde, schwenkt die Kamera herum und man sieht den Duke vor seine Konsole sitzen und sein eigenes Game spielen, klasse. Tja was gibt es zum Duke zu sagen?, also ein schwerreicher Star der im Luxus lebt und sich mit geschätzten 1000 Artikeln verkauft, das heißt: Duke Fast Food, Duke Stripclubs, Duke Pornos und auch Duke Dildos, kurz gefasst, eigentlich Überall ist der Duke!

Riesen-Zyklop

Und als wenn das noch nicht reicht hat der Duke auch noch zwei Freundinnen die ihm nicht von der Seite weichen und wer hätte es gedacht sexy Zwillinge sind… achja haben wir seine riesige Prachtvilla erwähnt?

Die Story ist schnell erklärt, böse Aliens fallen erneut über Amerika her und entführen geile Bräute, soweit so gut doch als die Aliens es wagen auch die heißen Zwillinge zu entführen wird es für den Duke persönlich und der Krieg beginnt. Schauplätze des Spiels sind das Umkämpfte Las Vegas, die Wüste Nevada und der Hoover-Damm wo die Alien Invasoren ihr Hauptquartier aufgeschlagen haben. Die Spielzeit umfasst dabei neun Stunden, naja etwas wenig.

Aliens überfallen die Erde

So einfach die Story so einfach leider auch das Gameplay, der Duke haut die bösen Aliens weg, das war´s dann auch schon. Gegner sind die gleichen wie im Vorgänger also Echsenmenschen, schwebende Riesenhirne mit Krakenarmen oder Schweine in Polizeiuniformen.

Ein kleines Manko ist, dass der Duke es nur schafft zwei Waffen gleichzeitig zu tragen, Ziel war es wohl das Spiel taktischer wirken zu lassen, passt aber nicht zum Duke, mehr Waffen hätten dem Spiel sicherlich nicht geschadet. Mit den Waffen taktisch zu agieren, können wir uns sparen denn alle 100 Meter stehen Munitionskisten herum, an denen wir uns endlos mit Munition eindecken können. Da wirkt die Begrenzung auf zwei Waffen schmächtig.

Wildschweinmänner

Spaßig wird es wenn Waffen wie Eisstrahler, Schrumpfgewehr und andere einem in die Hände fallen. Gegner lassen sich dann spaßig aus dem Weg räumen.

Wo wir schon beim Schrumpfgewehr sind: Das Schrumpfen wird in Duke Nukem Forever oft als Medium genutzt, um den simplen Spielablauf etwas aufzufrischen. Ständig gerät man in Passagen, in denen die Aliens Schrumpf-Fallen eingerichtet haben, oft an Stellen die aus Sicht einer Maus eher unschön sind, wie in einer Maschine wo wir versuchen müssen nicht zerquetscht zu werden. Diese Passagen erinnern uns stark an die Counter-Strike-Mod „Rats“ in der man auch in Mäuse- (oder eben Ratten-)größe die Maps durchforstet.

Geschrumpft

Warum die Aliens diese Schrumpffallen errichtet haben und warum auch immer geschrumpfte Aliens mit von der Partie sind, erklärt das Spiel nicht aber der Duke braucht keine Erklärungen!

So entsteht auch eine andere Frage, warum die einzelnen Passagen allgemein so langatmig sind. So sind wir geschrumpft und müssen in einer Bürgerbude an eine Steckdose gelangen um den Boden unter Strom zu setzen, nur um dann an Fett-Spritzenden Herdplatten vorbei zu latschen und geschätzte 1000 Tausend Aliens aus den weg zu knüppeln. Macht kurze Zeit Spaß, nach 20 Minuten fragt man sich, wann es vorbei ist…

Truckfahrt

Ein andere Beispiel ist die Monstertruck-Fahrt in der Wüste von Nevada, am Anfang ist es cool mit diesem riesigen Gefährt mit den tollen Sound durch die Wüste zu Brettern und Auf dem Weg verstreute Aliens zu „übersehen“, aber auch hier hätte nach 10 statt nach 30 min Schluss sein können. So wird klar, die neun Stunden hätten auch fünf sein können…

Ein anderer Faktor um das Spiel aufzufrischen sind die vielen Bossgegner auf die der Duke im Laufe das Spiels trifft, diese lassen sich aber durch Simples „Draufballern“ einfach aus dem Weg räumen – Schade.

Wem das Spiel trotzdem zu schwer sein sollte, kann man die fest eingebauten Cheats nutzen, die einen unverwundbar machen oder die Zeit verlangsamen/verschnellern. Letzteres kann sogar öfter genutzt werden, um ein Level mal schneller durch zu bekommen. Das ist beispielsweise bei der Truck-Fahrt echt Gold wert.

Boss-Gegner

Fassen wir zusammen: Duke Nukem Forever ist ein Spiel, welches von sich selbst lebt. So kann man vom Spiel nicht erwarten, dass es Grafisch oder Spielerisch an MW3 oder Bf3 heranreicht, aber das will es auch nicht. Mit Duke Nukem Forever hat man einfach ein Spiel, an dem man eine gewisse Zeit lang Spaß hat und das man am besten mit einem guten Kumpel am Wochenende zockt. Wir können das Game nur jedem empfehlen, auf jeden Fall sollte es jeder mal angezockt haben.

Johann von Ti
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Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, FIlme und blöde Ideen zu haben. Demnächst nebenher auch noch Student und Jünger von Hopfen und Malz.
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