Geschichten aus Mittelerde Teil I

Aus dem Leben eines Kampfzwergs! 

Heute sabbelt nicht Johann, sondern Mormuro, und er sabbelt auch weniger, als dass er einen ersten Teil seines Lebens preisgibt… doch nun lauscht den Worten des jungen Zwerges…


Gestatten, Mormuro. Mormuro der Unsterbliche und dies ist meine Geschichte:

Man sollte es kaum glauben, doch ich, ein kräftiger, stattlicher, kampferprobter Zwerg wurde von einem Menschen großgezogen.

Ich dachte immer ich wäre sein leiblicher Sohn, da er mich immer so behandelte. Die körperlichen Unterschiede fielen mir nicht wirklich auf. Aber als ich älter wurde, waren diese unverkennbar und sehr auffällig, doch erst die Blicke der anderen Bewohner von Mittelerde sollten mir den nötigen Denkanstoß geben. Mein bis dahin geglaubter leiblicher Vater erzählte mir schließlich nach starkem Drängeln meinerseits, wie er mich nackt und verlassen als Säugling im Wald westlich von Bree fand. Es machte mir nichts aus, da ich ihn immer noch als meinen Vater liebte. Meine richtigen Eltern, wenn man nach der Blutlinie geht, habe ich bis heute nicht gefunden und ich gebe mir diesbezüglich auch nicht sonderlich viel Mühe.
Mein Leben ist aufregend und ereignisreich genug. Mein Ziehvater erzog mich stets hilfsbereit und entgegenkommend. So kam es, dass die Leute mich immer nach Hilfe fragten und mich damit förmlich überrannten, da ich von klein auf an immer mit einem Lächeln im Gesicht und meinem Ziehvater im Schlepptau ihren Wünschen entgegenkam. Die Aufgaben der Leute wurden mit der Zeit immer anspruchsvoller und auch ich selbst wurde immer stärker und erfahrener.

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Mittlerweile brauche ich meinen Ziehvater nicht mehr um voranzukommen, ich bin stark genug geworden für diese Welt. Mittelerde ist ein wahrhaft gefährlicher Ort. Meinen Beinamen „der Unsterbliche“ habe ich erworben, da ich nie einem Gegner im Kampf unterlegen war .Meine Aufgaben habe ich mit Bedacht angenommen und ich kämpfe wie kein Zweiter. Ihr meint, diese Aussage sei eingebildet? Wohl wahr, doch es ist schön zu sehen, wenn die Leute beim Klang meines Namens in Ehrfurcht erstarren. Man genießt eben die „kleinen“ Dinge im Leben. Wie ihr sehen könnt, habe ich nie wirklich Wert auf mein Äußeres gelegt. Für mich steht mein Schutz an oberster Stelle, deshalb trage ich nur die robustesten Gewänder die ich auftreiben konnte. Ich habe auch schon eine Ausbildung angefangen. Ein großer Waffenschmied möchte ich werden und den Leuten so helfen sich zu verteidigen, ohne dass sie ihr Geld an mich oder andere Waffenschmiede verlieren. Schutz sollte nie eine Sache des Geldes sein. Meine Waffen werden verschenkt.herr-der-ringe-online-schmiede

Wenn ich am Abend zu sehr geschafft bin um alleine nach Bree zu kommen, mag es von der Ausbildung oder von meinen täglichen Gefälligkeiten sein, kann ich mir ein Pferd mieten und losreiten. Gerne verbringe ich den Abend im tänzelnden Pony und komme bei einem Krug Met zur Ruhe. Vielleicht wollt ihr mich, meinen Ziehvater Johanndor aus Gondor und meine Welt nun auch einmal kennenlernen. Nehmt euch Zeit und erkundet diese interessante und gefährliche Welt. Ich freue mich stets über neue Bekanntschaften.

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(übrigens, dies schrieb ein Mädchen. 😉 )

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Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, FIlme und blöde Ideen zu haben. Demnächst nebenher auch noch Student und Jünger von Hopfen und Malz.
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