H1Z1 – Enttäuschte Spieler erhalten Geld zurück

Sony gibt allen enttäuschten Spielern das Geld zurück – Die Aktion soll bis zum 19. Januar laufen!

Es kürzlich habe ich meinen Senf zum, in meinen Augen völlig missglückten Release von H1Z1, abgegeben. Die Gründe sind klar; Trotz anfänglicher Versprechen auf Pay to Win Elemten zu verzichten, wurden diese passend zur Veröffentlichung implementiert. Weiterhin wurden Spieler von Fehler-Meldungen sowie ewigen Sever Wartezeiten geplagt. Die Bugs im Spiel schiebe ich jetzt mal einfach auf den Stand einer Early Access.

H1Z1 - Twitter Money Back

Doch nicht nur ich war und bin unzufrieden; Zahlreiche Spieler machten Ihrer Wut Luft und gaben dem Titel auf Steam zahllose schlechte Bewertungen mit teilweise zynischen Kommentaren. Nun reagierte der Entwickler und John Smedley, leitende Kopf hinter Sony Online Entertainment gab via Twitter nun bekannt, dass man enttäuschten Spieler das Geld erstatten wolle. Dafür muss lediglich eine entsprechende E-Mail an Sony geschickt werden. Weiterhin soll es auch über Steam möglich sein, den Kaufpreis zurückzuerhalten. Dafür muss man nur über die Shop-Transaktionen der eigenen Account-Details auf „Rückerstattung“ klicken, natürlich beim entsprechenden Titel, also H1Z1. Ist das getan, wird das gezahlte Geld dem Steam Guthaben gutgeschrieben. Die Aktion ist zeitlich begrenzt und soll bis zum 19. Januar laufen, beeilt Euch also, wenn Ihr Eure Euros wieder sehen wollt.

H1Z1 - Axtkampf im Wald

Während die Reaktion an sich schon mal gut ist, bleibt eine Frage offen. Wie ist diese Reaktion zu werten? Warum ändert man nicht einfach die Pay to Win Situation, welche vor allem durch die zu kaufenden Air Drops verursacht wird. Würde man diese entfernen, wäre die größte Kritik der Community behoben. Doch stattdessen gibt man unzufriedenen Spieler das Geld zurück. Heißt das, man will die am Konzept Pay to Win festhalten? Das wäre bitter und würde H1Z1 für mich auf ewig unattraktiv machen.

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Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, Filme und blöde Ideen zu haben. Nebenher auch noch Student in Medien und Geschichte.
Johann von Ti
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