Reign of Kings – Erste Infos

Survival, Ritter, Burgen und ein Thron!

Heute werfen wir den Blick mal wieder auf einen Indie Titel, welcher sich, wer hätte es erraten können, dem Survival verschrieben hat. Dabei geht man bei Reign of Kings auf die Mittelalter Schiene und scheint eine Mischung aus Rust und Chivalry: Medieval Warfare schaffen zu wollen. Doch wie genau soll das aussehen?

Reign of Kings - Aller Anfang ist schwer.jpg

Klassisches Survival

In Reign of Kings werden wir in eine offene Sandboxwelt geworfen, in welcher zunächst in bester Survival Manier nach Nahrung und Ressourcen gesucht werden muss. Wir bauen also einfache Werkzeuge, bauen Rohstoffe ab und machen uns auf die Jagd, um an Fleisch und Leder zu kommen. Haben wir grundlegende Bedürfnisse befriedigt, geht es um größere Dinge; Wir errichten zunächst einfache Behausungen, die mit der Zeit zu mächtigen Burgen und Festungen erweitert werden können. Mit dieser Feature Liste haben wir zunächst ein Spiel, welches einfach als Rust im Mittelalter betiteltet werden könnte, doch ist das ja erst der Anfang!

Reign of Kings - Ein Gutshof.jpg

Wie im Mittelalter

Denn unsere Bauwerke dienen nicht allein dem Schutz vor den Gezeiten oder zur puren Zurschaustellung der eigenen Kreativität; Sie dienen dem Schutz vor anderen Spielern, welche einem selbst nicht wohl gesonnen sein könnten. Denn wir in so gut wie jedem Survival Mehrspieler Titel, werden wir es vor allem mit unseren Mitstreitern zu tun bekommen, welche an unsere Ausrüstung kommen wollen oder einfach einen miesen Tag hatten. Denn neben praktischen Werkzeugen können wir auch mordsgefährliche Hieb- und Stichwaffen sowie dicke Rüstungen bauen, welche uns in mittelalterlichen Schlachten das Leben retten und dass unserer Feinde zerstören sollen. Denn Reign of Kings ist alles andere als ein Ponyhof; Es handelt sich um eine Welt, in der es um um territoriale Ansprüche, Verteilung von Ressourcen und die Machtergreifung geht.

Reign of Kings - Eine mächtige Festung.jpg

Das Spiel um den Thron

Richtig gehört; Es wird im späteren Spiel möglich sein, den Thron zu erklimmen und so Herrscher über die gesamte Spielwelt zu werden. Wie genau das ablaufen und funktionieren soll, ist nicht vollständig klar. Das Konzept an sich scheint aber fest im Spiel verankert zu sein. Spieler können sich in Gilden zusammenschließen und so vereint Einfluss auf den Verlauf der Spielwelt nehmen, vermutlich werden diese Gilden den historischen Adelsgeschlechtern ähneln, welche gefährliche Machtspiele um den Thron spielen werden – Das Spiel der Throne eben. Diese Idee gefällt mir, wen würde es überraschen, ziemlich gut, auch wenn ich etwas Sorge habe, wie man diese tolle Idee am Ende umsetzt.

Reign of Kings - Ein Thron ein König.jpg

Es wird blutig

Denn es scheint, dass besonders Gefechte und Schlachten zwischen den Spielern den Kern des Titels bilden würden. Dabei können zum einen die Überlebenskämpfe der einzelnen Spieler selbst gemeint sein, welche sie für eine Hühnerkeule die Schädel einschlagen, oder aber einflussreiche Gilden, welche ihr Machtgebiet ausweiten und so eine andere Gilden von ihrem Boden vertreiben wollen. Hilfe sollen dabei mächtige Belagerungswaffen bilden, welche die Spieler errichten, um feindliche Bastionen in Trümmerhaufen zu schießen. Dabei soll die Beschaffenheit der Spielwelt diese Kämpfe fördern, den Rohstoffe lagern nur in bestimmten Gebieten und können von bestimmten Parteien vollständig annektiert werden. Bei den Kämpfen selbst sieht man die Einflüsse aus Chivalry: Medieval Warfare schon auf den ersten Blick; Hier können wir uns frei Bewegen und verschiedene Schläge sowie Manöver zum Kontern durchführen. Die Kämpfe sind dadurch schnell und sehr skilllastig, was für actionreiche Schlachten sorgen sollte.

Reign of Kings - Blutige Kämpfe.jpg

Fazit

Im Moment steuert Reign of Kings gerade mal auf seinen Early Access auf Steam zu und ist dementsprechend kaum zu bewerten. Jedoch kann man schon einige Punkte zur Idee sowie der bisherigen Umsetzung verlieren. So schaut das Konzept interessant aus und könnte sich durchaus einen Platz zwischen den Zahlreichen anderen Indie Survival Games sichern. Bisher wollen die Nahkämpfe optisch noch nicht wirklich überzeugen, scheinen technisch aber gut zu funktionieren. Auch die Burgen fallen in der sonst recht hübschen Welt aufgrund ihres Minecraft Looks eher negativ auf. Dafür sieht der Fernkampf zu Bogen sowie Katapult schon jetzt echt gut aus und macht Lust auf mehr. In meinen Augen werden wir zum Release der Early Access Version ein Spiel erhalten, welches technisch schon ein ordentliches Fundament bietet und mit der Zeit hoffentlich zu einem imposanten Gesamtwerk ausgebaut wird. Es wird sich zeigen, wie gut die Idee der Machtkämpfe sowie die Erschließung und Verteidigung von Land umgesetzt wird – Ich behalte den Titel für Euch im Blick!

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Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, Filme und blöde Ideen zu haben. Nebenher auch noch Student in Medien und Geschichte.
Johann von Ti
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