Schreibblockaden

Wenn einem einfach nichts einfällt, ist guter Rat teuer – Auch beim Schreiben…

Jeder der viel schreiben muss, besonders wenn es mit schulischen, Uni betreffenden oder beruflichen Gründen zu tun hat, wird das Phänomen der Schreibblockade kennen und fürchten. Diese tritt immer dann ein, wenn man eigentlich besonders effektiv sein müsste, es also viel zu schaffen gilt man aber irgendwie keinen Einstieg findet. Man kommt einfach auf kein gutes Thema, schafft es nicht, die richtige Einleitung zu finden oder verwirft so oft das bereits geschriebene / getippte, dass man sich überhaupt nicht mehr konzentrieren kann. Die Gründe sind vielschichtig, haben aber oft mit einer allgemeinen Übersättigung zu tun. Die Konzentration auf ein bestimmtes Thema über einen längeren Zeitraum kann zu diversen „Folgeschäden“ führen, die sich dann auf unsere „Schreibmoral“ auswirken. Wem die Lust am kreativen schreiben vergeht oder wer die wissenschaftliche Korrektheit eines Protokolls nicht mehr aushalten kann, muss seinem Geist eine Auszeit schaffen, ihn ablenken. Wichtig ist dabei nicht das reine abschalten, sondern tatsächlich den Fokus des aktiven Denkens zu Verrücken. Das schafft wieder Energie für die eigentliche Sache. Ich für meinen Teil lege mich dann in die Sonne oder die Wanne und lese ein gutes Buch. Das entspannt und gibt geistige Kraft für die eigentliche Thematik. Was mir eher weniger hilft ist die Flucht in der „Brain AFK“ Haltung, die man beim Konsum des TV Programms erfährt. Das berieseln lassen wirkt sich eher negativ auf den Schreib-Impuls aus, der Geist wird träge, nicht belebt oder frischer. Darauf folgt natürlich auch eine Verstärkung des Schreibblockade, sodass man auf den Fernseher, aber auch YouTube als Heilmittel verzichten sollte.

Kreatives Schreiben – Themen finden

Hat man die geistigen Energien wieder in eine Balance gebracht, ist ein häufiges Problem einer Schreibblockade tatsächlich das Finden eines passenden Themas. Hier muss man wohl selbst wissen, was man grob möchte und dann auf Spurensuche gehen. Bin ich Blogger über Games, ist es logisch, sich einen Themenbereich des Gaming, zu dem ich einen persönlichen Bezug habe, zu finden und mir ein Thema dazu zu suchen. Habe ich eine grobe Idee, kann man ganz gezielt in diversen Foren und anderen Blogs Meinungen dazu suchen, um diese mit den eigenen Vorstellungen abzugleichen. Dabei kann man schnell die Basis für die persönliche Einschätzung finden, da man bestimmte Dinge eben ganz ähnlich, anderes aber völlig anders sieht. Schon kann man schreiben, sich auf Quellen beziehen und loslegen. Ähnlich kann man bei vielen Themen vorgehen: Dabei ist wichtig, dass man im Einklang mit den persönlichen Interessen an die Sache herangeht, zumindest wenn es geht. Das ist im Beruf oder der Schule nicht immer möglich, dennoch kann man immer das Beste aus der Sache machen. Muss ich eine Facharbeit verfassen, kann ich versuchen schon im Vorfeld ein für mich selbst spannendes Thema zu finden, mit welchem man dann viel lockerer, und auch einfacher arbeiten kann, weil man sich selbst für das Thema begeistern kann. So fiel mir meine Facharbeit in Biologie recht leicht, in welchem ich die Gefahr von Pandemien für die Menschheit betrachtete. Bin ich fest auf ein Thema beschränkt, auf welches ich keinen Einfluss habe, kann ich Unternehmen finden, und diese einer besonderen Betrachtung unterziehen. Letztlich ist es wichtig, einfach ein gewisses Fachwissen zum Thema vorweisen zu können, was man im Vorfeld erlangt haben sollte. Das geht einfach, in dem man sich Fachliteratur zuwendet, Diskussionen zum Thema in Funk und Internet begutachtet oder eben ganz anders. Wichtig ist, die Beschäftigung mit dem Thema, ohne dabei stumpf Wissen auswendig zu lernen oder dergleichen. Eine persönliche Vorstellung zur Thematik ist in jedem Falle wichtig, immerhin möchte man ja darüber schreiben und dann sind die eigenen Gedankengänge von enormer Bedeutung.

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Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, Filme und blöde Ideen zu haben. Nebenher auch noch Student in Medien und Geschichte.
Johann von Ti
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