Tag: Indie

Steam Direct – User dürfen nicht mehr mitbestimmen

Steam Greenlight wird durch einen neuen Dienst ersetzt und soll es Entwicklern erleichtern, Ihre Projekte direkt auf Steam zu veröffentlichen.

Schon 2014 sprach man bei Valve davon, Steam Greenlight in Zukunft überflüssig zu machen. Dennoch musste einiges an Zeit vergehen, bis konkrete Pläne das wirkliche Ende des Dienstes einläuteten – So wurde am 10. Februar diesen Jahres ein Blog-Post auf Steam veröffentlicht, der eine klare Sprache spricht – Steam Greenlight wird ersetzt – Der neue Dienst für Entwickler heißt „Steam Direct“. Der große Unterschied zu Greenlight ist wohl die Tatsache, dass User nicht mehr entscheiden, welche Spiele den Steam-Store erreichen. Mit Steam Direct müssen Entwickler nämlich keinen „Umweg“ über die Community beschreiten, sondern können sich direkt für einen Vertrieb über den Steam-Shop anmelden. Schon im Frühling 2017 soll Steam Direct dann Greenlight ersetzen. Read more …

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STEAM HAMMER – Erfolgreich finanziert

Knapp ins Ziel geschafft: Holt mein Monokel, ich will einen Ausflug mit meinem Luftschiff machen!

Wie versprochen halte ich Euch über den Werdegang des selbst ernannten „Hardcore-Sandbox-RPG“ mit dem einprägsamen Namen STEAM HAMMER auf dem laufenden und kann verkünden: Das Indie-Projekt, welches als Free to Play MMO auf PVP Basis im Steampunk Stil erscheinen soll, wurde am 15.12.2016 erfolgreich via Kickstarter finanziert und konnte die Mindestsumme von 50.000 US-Dollar knapp überschreiten. Am Ende kommen 51.538 US-Dollar zusammen, sodass keiner der doch recht mutigen Stretch Goals erreicht wurde. Mit ganzen 800.000 US-Dollar hätten wie übrigens ein „MMO Sandbox STEAM HAMMER Game“ erhalten… ich dachte das wäre der generelle Plan fürs Spiel gewesen? Tja, was auch immer – So oder so ist die Mindestsumme für die Finanzierung erreicht, womit wir vermutlich 2017 mit einem Release rechnen können. Zunächst soll STEAM HAMMER aber als Early Access auf Steam erscheinen. Read more …

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STEAM HAMMER – Erste Infos

Mit Dampf-Hämmern, Charme und Luftschiffen!

Mit STEAM HAMMER soll Ende 2017 ein „Hardcore-Sandbox-RPG“ mit Survival Einflüssen auf Steam erscheinen. Der Titel versucht sich dabei an einem Steampunk-Setting, in welchem zwei Fraktionen im beständigen Kampf um die Vorherrschaft ringen. Doch was hat es mit diesem Projekt auf sich?

STEAM HAMMER hat es bereits auf Steam Greenlight geschafft, zahlreiche Steam User zu begeistern und erhielt grünes Licht, durfte somit in den Steam Store Einzug halten und soll noch in diesem Jahr (spätestens Anfang 2017), wer hätte es auch anders vermutet, als Early Access erscheinen. Dafür ist das Sandbox-RPG als Free to Play Titel geplant und soll einen MMO basierten PVP Mehrspieler bieten, der pro Server 64 Spieler mit einem „No-Target-Kampfsystem“ aufeinander hetzt. Aktuell wirbt Indie Entwickler Big Way Games auf Kickstarter um die Finanzierung des Projekts – Klingt schon mal Interessant, also schauen wir mal, was da auf uns zukommt! Read more …

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Conan Exiles – Erste Infos

Holt die Streitaxt raus, wir müssen in die Wüste!

Als Vertriebener sind wir dazu verdammt, in einem barbarischen Ödland zu leben, in dem das Gesetz des Stärkeren alles bestimmt und Schwäche den Untergang bedeutet. Mit Conan Exiles versucht man das bekannte „Conon der Barbar Universum“ in ein Survival Game zu transferieren, welches sowohl im Einzelspiele als auch Mehrspieler funktionieren soll. Doch fangen wir mal an und schauen, was Entwickler Funcom da ausbrütet.

Mit Age of Conan: Unchained, einem recht beliebten MMO im Conan Universum, haben Entwickler Funcom schon mal bewiesen, dass sie etwas vom Universum verstehen und fähig sind, dieses mit einem funktionierenden Spielkonzept zu verbinden. Nun wagt man mit Conan Exiles den Weg vom MMO zum klassischen Survival Game, was durchaus interessant werden könnte. Read more …

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Early Access – Die Schattenseiten

Chance Träume zu verwirklichen und Ideen zu verkaufen…

Es war wie eine Befreiung: Frühere Veröffentlichungen von in der Entwicklung befindlichen Spielen, damit der direkte Verkauf der unfertigen Titeln die Fertigstellung selbst finanzieren sollte. Damit konnten Indie Entwickler auch nach erfolgreichen Crowdfunding Kampagnen ihre Spiele veröffentlichen, auch wenn zunächst die finanziellen Mittel ausgingen. Man macht im Grunde also seine Idee/Vision frühzeitig zugänglich und hofft, mit den so erzielten Gewinnen, den eigentlichen Traum zu verwirklichen. Viele Spieler haben diese „Neuerung“ in der „Release“ Kultur der Gaming Landschaft gefeiert, denn plötzlich musste man auf neue und interessante Projekte nicht mehr lange warten und konnte recht früh am Entwicklungsprozess teilnehmen. Denn die Idee hinter Early Access ist nicht allein der Verkauf des unfertigen Produkts zur Kostendeckung der Entwicklung, sondern die Möglichkeit der ersten Käufer, einen gewissen Einfluss auf die Entwicklung des Titels zu nehmen. Kritik, Wünsche und aktives „Testen“ der so veröffentlichten Alpha- und Beta-Versionen (manches mal auch Tech-Demos) sind also gewollt und haben in der Theorie mehrere positive Effekte. So können Spieler früh klar machen, welche Aspekte sie am Spiel stören, sodass man diese noch während der Entwicklung selbst korrigieren oder anpassen kann. Weiterhin können die Spieler durch das Austesten der gebotenen Spieleinsichten in diversen Genres neuen Input liefern, um so neue Spielerfahrungen herbeizuführen. Letztlich spart sich der Entwickler umfangreiche Testphasen des eignen Spiels, da die User nun selbst zahlen, um als „Beta-Tester“ zu fungieren. Soweit, so gut. Doch funktioniert Early Access nicht immer so, wie man es sich mal gedacht hat. Read more …

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Die Bedeutung von Indie in der Gaming Industrie

Warum Indie der Gaming Landschaft so gut tut!

Der Videospielmarkt wächst seit Jahren beständig und ist schon längst ein wichtiger Faktor in der Wirtschaft. So fließen bei großen Projekten wie Call of Duty oder Battlefield im Vorfeld enorme Summen, die in die Entwicklung und Vermarktung der Produkte fließen. Eine ganz normale Sache, die aber langfristig negative Auswirkungen aufweist. Warum? Weil an solchen Projekten zahlreiche Jobs hängen, der Publisher, die Entwickler (bei vielen AAA Titeln sogar direkt mehrere Teams) und alle, die in irgendeiner Form an dem Spiel beteiligt sind. Wird das Spiel dann ein Reinfall, kann das drastische Konsequenzen wie die Schließung eines Entwicklers oder Insolvenz eines Publishers haben. Die logische Reaktion: Keine Experimente! Spiele werden möglichst nach einem bestimmten Erfolgsrezept erstellt und erhalten nur geringfügig neue Ansätze spendiert, denn mit dem alt bekannten hat man bereits Erfahrungen gemacht und waren diese positiv, versucht man sich beim neuen Spiel möglichst daran zu orientieren. Und leider bestätigen wir, also die Spieler, immer wieder diese Vorgehensweise: Jedes Jahr wird Call of Duty massenhaft verkauft (in diesem Jahr gibt es erstmals Rückgänge in der Kaufkraft), obwohl hier seit Jahren Innovationsarmut herrscht. Call of Duty ist durch sein jährliches Release schon längst zur Stangenware verkommen und traut sich kaum, neue Wege zu gehen. Zwar werden immer wieder minimale Neuerungen ins Spiel gebracht, aber wenn man mal ehrlich ist, hat sich seit Call of Duty 4 oder spätestens MW2 nichts am Spielkonzept geändert. Selbst das Setting ist seit Jahren in diversen Zukunftsszenarien eingeschlafen. Trotzdem kaufen die Leute die Games für absurd hohe Summen, wenn man DLCs zuzählt. Warum? Keine Ahnung, aber es ist tragisch. Und während also der Shooter Einheitsbrei beständig gut verkauft wird, fallen Experimente wie das erste Mirror’s Edge in der Käuferschicht durch und sind lediglich Geheimtipps, welche von einer Minderheit gefeiert werden und eben nicht genug Geld einbringen – Grob gesprochen: Floppen. Read more …

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Backdrop – Behind the curtain – Erste Infos

Mit Papier, Holz und Innovation!

Mit der Idee, dass Videospiele eine unglaublich interessante Form der Kunst sind, habe ich mich schon vor einiger Zeit beschäftigt. Heute will ich den Blick auf ein Projekt werfen, welches wie ein Paradebeispiel daherkommt und als interaktives Kunstwerk angesehen werden kann – Backdrop. Das Indie Projekt hat einen wirklich interessanten Ansatz in der Idee der Darstellung, den wir in dieser Form in einem Videosiel wohl noch nicht wirklich gesehen haben und kämpft momentan via Kickstarter um eine Finanzierung. Doch fangen wir mal an und beleuchten dieses spannende Projekt! Read more …

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Digital Homicide – Klage gegen Steam-User fallen gelassen

Finanziell zerstört lässt es sich schwer klagen – Der „Horror“ Entwickler ist wohl Pleite…

Könnt Ihr Euch noch an den fabelhaften Entwickler Digital Homicide erinnern, der neben einem YouTuber der Kritik am hauseigenen Spie übte, auch Valve und Steam-Usern mit Klagen drohte? Der Entwickler, dessen Games dann komplett aus dem Steam Store verbannt wurden… klingelt was? Genau, die ziemlich komischen Brüder James und Robert Romine, die neben verdammt schlechten Games jetzt auch verdammt schlechten Umgang mit Partnern und Kunden aufweisen und Ihr Entwickler-Studio finanziell völlig an die Wand gefahren haben. Eigentlich will ich über solchen Müll gar nicht groß berichten, aber der Vollständigkeit zuliebe will ich hier mal den aktuellen Stand der Dinge bezüglich der Klage gen Steam-User berichten, immerhin ist das eine ziemlich blöde Sache gewesen. Read more …

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Digital Homicide verklagt Steam-User

Wenn man keine guten Spiele macht, verklagt man einfach alle, die meckern!

Das ist schon ganz lustig: Nachdem Entwickler Digital Homicide illegalerweise Assest von anderen Games nutze, um diese in den eignen „Produktionen“ zu verwenden, kam man noch mit einem blauen Auge davon und der Entwickler durfte Steam als Plattform weiterhin nutzen. Auch sonst bekleckerte sich der Entwickler nicht mit Ruhm, die Projekte auf Steam Greenlight nach Ablehnung einfach unter neuem Namen erneut veröffentlichten. Doch den Vogel schoss man ab, indem man einen YouTuber verklagte, der Kritik an einem Game des Studios in einem Video äußerte. Dabei soll der YouTuber nicht sachgemäß geurteilt haben und den Projekte der Entwickler verallgemeinernd schlechte Qualität unterstellt haben. Wenn man sich Titel wie Forsaken Uprsising betrachtet, muss man sich da aber nicht wundern – gute Qualität ist ganz klar was anderes. Lustig, dass ich aufgrund meines Videos nicht schon verklagt wurde. 😉 Read more …

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Mount & Blade: Bannerlord – Ich freue mich drauf

Man soll ein Spiel nicht vor Release loben, aber ich will endlich Bannerlord zocken!

Seit längerem habe ich mal wieder richtig Vorfreude auf ein Videospiel, auf welches ich nun schon eine gefühlte Ewigkeit warte. Mount & Blade II: Bannerlord scheint das zu bieten, was ich mir im Vorgänger Warband immer gewünscht hatte, wobei schon Warband vor einigen Jahren das bot, was ich mir wiederum als Kind immer für solch ein Spiel wünschte. Echter Teilnehmer einer großen, mittelalterlichen Schlacht sein, in der man sogar als Kommandant den Ausgang des Gefechts maßgeblich beeinflussen kann, während man selbst mit Schwert, Charme und Schild über das Schlachtfeld stürmt. Ein wahrer Traum für Freunde solche Szenarien. Und je mehr Trailer zum Spiel veröffentlicht werden, desto interessanter wird die Geschichte noch. Die Grafik hat man, im Vergleich zum Vorgänger, deutlich verbessert, wobei der türkische Entwickler damit trotzdem keine neuen Maßstäbe setzt. Viel eher erinnern mich die Schlachten an die Grafik der aktuellen Total War Games, nur dass wir eben in der Ego-Perspektive mitkämpfen können. Read more …

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