Tag: Marketing

Warum Facebook stirbt

Kommerzialisierte Medien bieten für User keinen Mehrwert.

Viele User können sich kaum vorstellen, dass Netz-Giganten wie Facebook früher oder Später von der digitalen Bildfläche verschwinden werden und anderen Portalen Platz machen müssen. Tatsächlich ist Facebook für Internet-Verhältnisse schon ein recht alter Haudegen und es überrascht, dass das Plattform überhaupt noch so frequentiert ist. Doch tatsächlich steht es nicht wirklich gut um das „soziale Netzwerk“, wobei der beste Beweis dafür wohl die aktuellen Werbespots der Plattform sind, die Usern aufzeigen, wie man bestimmte Inhalte auf der Seite nicht mehr angezeigt bekommt oder seine Privatsphäre Einstellungen richtig nutzt. Allein dass man dafür Werbung machen muss, spricht Bände, denn wie kann es überhaupt dazu kommen, dass man Nutzern sagt, wie sie bestimmte Inhalte ausblenden können? Read more …

Blizzard und Facebook – Streaming und gesammelte Daten

Die Datenkrake macht weiter und will jetzt auch alles über uns Gamer wissen…

Dass ich kein Freund von Facebook bin, sollte kein Geheimnis sein, war die Übernahme der Oculus Rift durch Facebook der Grund für mich, diese VR-Brille links liegen zu lassen und mich voll der HTC VIVE zuzuwenden. Auch sonst gefällt mir das gesamte Marketing-Konzept von Facebook überhaupt nicht, bei dem eine ganze Menge dreister Kniffe angewandt werden, um möglichst viel Kapital aus den auch heute noch ansehnlichen Nutzerzahlen schlagen zu können. Doch dann wurde vor einiger Zeit bekannt, dass Blizzard nun verstärkt mit Facebook kooperieren will, was mir schon damals nicht sauber vorkam. Blizzard ist nun wirklich kein Unschuldslamm, immerhin sind das die Jungs, die für ein paar virtuelle Haustiere ordentlich Geld verlangen (WoW) und nach und nach eine unschöne DLC Politik in ansonsten großartige Games wie Starcraft 2 einbauen. Dennoch sind die Spiele von Blizzard toll und ich habe nie darüber nachgedacht, dass ich als Spieler nun von einer Kooperation mit Facebook profitieren könnte. Doch es kam so und nun kann man über Battle.net via Facebook streamen – Year. Das ist in meinen Augen so Sinnvoll, wie die Möglichkeit bei den aktuellen Konsolen, bestimmte Errungenschaften in sozialen Netzwerken zu teilen – Nämlich überhaupt nicht. Das ganze soll im Grunde eine Verschmelzung der sozialen Medien, mit dem Gaming selbst darstellen, sodass man neben dem Zocken auch seine „Freunde“ mit aktuellen Infos versorgen kann. Das Instagram oder Snapchat für Games – Ganz toll. Nicht nur, dass jetzt jeder sein Essen fotografiert, jetzt streamt auch noch jeder, wie er Spiel XY spielt. Reicht ja auch nicht, dass die Lets Player schon YouTube unterwandert haben. Read more …

Die Bedeutung von Facebook im Marketing

Das Werbe-Netzwerk ohne sozialen Aspekt?

Facebook ist schon lange weniger ein „soziales“ Netzwerk, als eine gigantische Werbeplattform, die dem Unternehmen um Zuckerberg Millionen und Milliarden in die Taschen spült. Das System dahinter selbst ist dabei recht einfach: Millionen Nutzer greifen Weltweit auf die Plattform zurück und tummeln sich auf dieser. Über die Jahre hat man dann Facebook so umgestellt, dass Nutzer weniger um sich und ihre engen Kontakte rotieren, als dass sie auf der Statusseite alle möglichen Inhalte  konsumieren. Der Erfolg des System liegt hinter der natürlichen Entstehungsgeschichte, die man nach und nach kommerzialisiert hat. Denn im Internet ist die Kultur des „Schaffens“ und „Teilens“ nichts neues – Schon immer war der Austausch von Informationen über das Internet entscheidend, und während man in den Entstehungszeiten des Internets eher an eine Vernetzung von Wissenschaftlichen Instituten dachte, wird heute so gut wie alles geteilt und verbreitet. Lustige Katzen-Videos, Memes, Satire oder einfach Müll – Diverse Plattformen bieten nichts anderes als das an und lassen User durch gigantische von Usern geschaffene Archive klicken, die dann die kuriosesten Inhalte bieten. Und so ist das auch auf Facebook – Ich weiß noch, wie Facebook vor einigen Jahren in Deutschland populär wurde und deutsche Netzwerke wie Schueler.CC oder StudieVZ enorme Abwanderungen von Nutzern verkraften mussten. Facebook war neu, technisch auf einem aktuelleren Stand und bot eine einfachere Kommunikation. Damals war das ganze System auch noch viel mehr auf die Nutzer selbst zugeschnitten und dem Austausch zwischen diesen. Ein Freund postet ein neues Bild, wir werden vom System darauf aufmerksam gemacht und können kommentieren oder unserem „Gefallen“ mit einem „Daumen nach oben“ Ausdruck verleihen. Read more …