Tag: Mikrotransaktionen

Screenshot des Spiels Entropia Universe. Eine Raumfahrerin durchstreift einen Sumpf. Einige fremdartige Aliens mit langen Beinen stehen im Sumpf.

Entropia Universe – Kann man im Echtgeld-MMO reich werden?

Es ist schon erstaunlich: Finanzierungsmodelle für Videospiele sind vielfältig – seit Jahren gewinnen Mikrotransaktionen und auch Zufallselemente wie „Lootboxen“ mehr und mehr an Bedeutung. Diese Ansätze sind durchaus kritisch zu sehen, weil hier mit allerlei Tricks dafür gesorgt werden soll, dass Spieler große Summen Geld in die Spiele investieren. Doch ich war schon überrascht, als ich auf das Konzept stieß, welches das MMORPG Entropia Universe für sich nutzt. Read more …

Eine graue Katze sitzt auf einem Haufen von Münzen. Interessiert blickt die Katze auf die Geldmünzen unter sich.

Psychologie und Gefahren von kostenlosen Spielen

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul? Dieses Sprichwort gilt in der heutigen Welt schon längst nicht mehr. Denn wenn Unternehmen ihre Dienste und Produkte kostenlos anbieten, steckt dahinter keine Selbstlosigkeit, sondern knallhartes Kalkül. Manchmal verdienen die Firmen ihr Geld damit, indem sie Informationen über ihre Nutzer sammeln oder Platz für Werbung zur Verfügung stellen. Und manchmal dienen kostenlose Angebote als Lockmittel, um die Kunden in der Zukunft dazu zu bewegen, Geld auszugeben. Das ist auch bei den meisten kostenlosen Videospielen der Fall. Längst sind es nicht mehr nur kleine Smartphone-Games, die sich über das Free-to-play Modell finanzieren. Auch MMOs, Shooter und viele andere vollwertige Multiplayer-Spiele sind heute auf den ersten Blick kostenlos. Denn für die Spielentwickler ist diese Praktik rentabel. Während sie ansonsten nur einmal etwas am Kaufpreis verdienen können, ist es bei Free-to-play spielen möglich, immer wieder abzukassieren. Auf die lange Sicht kommen so deutlich größere Beträge zusammen. Auch wenn Gamer dieses neue Geschäftsmodell immer wieder kritisieren, dürfte sich an der Verbreitung von kostenlosen Videospielen so schnell nichts ändern. Read more …

CS GO Lootboxen

CS:GO und die Probleme mit den Lootboxen

Bereits am 28. Oktober kündigte Valve für Counter-Strike: Global Offensive eine größere Änderung an. Wie man in einem offiziellen Blog-Post auf der Counter-Strike-Website mitteilte, war es ab sofort nicht mehr möglich, die so genannten Container-Schlüssel für das Spiel auf dem Steam-Marktplatz zu handeln oder zu verkaufen. Im Klartext also: Ein gekaufter Schlüssel muss nun auf dem Konto des Käufers verbleiben und kann nicht auf andere Benutzerkonten transferiert werden. Ausgenommen sind lediglich die Schlüssel, welche vor dem Stichtag, also dem 28. Oktober, erworben wurden. Diese Schlüssel können auch weiterhin auf dem Community-Markt verkauft und gehandelt werden. Read more …

GTA-5-Online-Casino-DLC - Das Glücksrad

GTA 5 Online – Casino DLC – Kritik

Am 23. Juli war es soweit: Rockstar Games veröffentlichten für den Online-Modus von GTA 5 die Erweiterung „Diamond Casino & Resort“ und integrierten damit ein Casino in der Spielwelt. Als „riesiger Entertainment- und Luxuswohnkomplex“ beworben , soll das in Vinewood gelegene Casino den Spielern als neue Anlaufstelle dienen und neben neuen Mehrspieler-Missionen im Casino-Setting eben auch virtuelles Glücksspiel ermöglichen. Dafür stehen Roulette, Blackjack und 3-Card-Poker sowie zahlreiche Spielautomaten zur Verfügung. Weiterhin kann auf Pferderennen gewettet und täglich das Glücksrad gedreht werden.

Das ein Videospiel Casino-Inhalte in die eigene Spielwelt transferiert, ist nichts ungewöhnliches und besonders Rockstar Games hat hier eine gewisse „Tradition“. GTA: San Andreas bot bereits mit Las Venturas eine eigene Glücksspielstadt, in welcher der Spieler sein Geld verzocken konnte. Jedoch lässt sich das nur bedingt mit dem jetzigen Update für GTA 5 vergleichen, denn hier geht es um den Online-Modus, welcher mithilfe von Mikrotransaktionen seit Jahren hohe Gewinne einfährt. Doch wie viel Glücksspiel steckt in dem Casino-Update? Read more …

Mikrotransaktionen in Assassin’s Creed Odyssey

Zusätzlich Geld zahlen, um weniger spielen zu müssen; Das perfide System von Mikrotransaktionen.

Ich bin kein Freund von Mikrotransaktionen und betone das auch immer mal wieder. Besonders in Singleplayer-Spielen, die am besten noch zum Vollpreis angeboten werden, haben solche Mittel der Profitmaximierung nichts verloren. Es gibt KEINERLEI Argumente, die für eine Implementierung von Mikrotransaktionen in Einzelspieler-Titeln stehen, denn letztlich werden Spieler dazu gebracht, für einen bezahlten Inhalt nochmals die Geldbörse zu zücken. Denn egal wie sehr sich die Entwickler und Publisher auch winden und ihre frechen PR-Floskeln raus hauen, letztlich versucht man hier die eigenen Kunden auszunehmen. 

Anlass für diese Pöbel-Beitrag ist Ubisoft, die meinen Blutdruck mit einigen Aussagen zu den Mikrotransaktionen in Assassin’s Creed Odyssey in ein ungesundes Hoch drückten. Die Videospiel-Presse tat dann ihr übriges, dass ich nich drumherum kam, meinem Ärger in diesem Beitrag etwas Luft zu verschaffen. Also, was ist denn wieder los? Warum pöbelt der Internetmann? Also zum Anfang meines Ärgers; Die Mikrotransaktionen in Assassin’s Creed Odyssey. Read more …

PEGI führt Warnhinweise für Ingame-Käufe ein

Zukünftig erhalten Spiele mit Ingame-Käufen eine eigene Kennzeichnung auf der Verpackung.

Die Pan European Game Information (PEGI) gab kürzlich bekannt, dass man zukünftig auch einen Warnhinweis für Ingame-Käufe auf physischen Spiele-Verpackungen finden wird. Die dafür vorgesehene Kennzeichnung wurde dem europäischen Rating-Board vorgestellt. Das Symbol zeigt eine gezückte Kreditkarte, unter welcher „IN-GAME PURCHASES“ zu lesen ist. Aktuell wird auf Spiele-Verpackungen überhaupt nicht auf Ingame-Käufe hingewiesen, weshalb ich diese Änderungen durchaus als richtig empfinde. Read more …

Lootboxen – Regulierungen erforderlich

Die Niederlande machen den Anfang.

Ich lehne Lootboxen nicht generell ab, dennoch sehe ich mit ihrer Nutzung eine gewisses Gefahrenpotenzial. Dabei geht es mir vor allem darum, dass die Spiele nie von dieser Mechanik profitieren und sie oft im Zusammenhang mit Mikrotransaktionen eingesetzt werden. Die eigentliche Problematik ergibt sich für mich aber vor allem dann, wenn die im Rahmen von Lootboxen vergebenen Inhalte für echtes Geld gehandelt werden können. Read more …

Eine graue Katze sitzt auf einem Haufen von Münzen. Interessiert blickt die Karte auf die Geldmünzen unter sich.

Mikrotransaktionen – Ein anhaltendes Experiment

Umsätze steigen, Entwickler loten die Grenzen aus und Spieler haben es in der Hand.

In der Welt der Videospiele hat sich in den letzten Jahren einiges getan und nicht nur die Spiele selbst haben sich weiterentwickelt, auch das Geschäftsmodell mit diesen Games Geld zu erwirtschaften, hat sich verändert. Längst wird das große Geld nicht allein im Launch-Monat umgesetzt, viele Spiele machen auch Monate, gar Jahre nach der Veröffentlichung jeden Monat mit Mikrotransaktionen satte Gewinne. Read more …

Eine graue Katze sitzt auf einem Haufen von Münzen. Interessiert blickt die Karte auf die Geldmünzen unter sich.

Mikrotransaktionen – Wachsende Bedeutung auch in Vollpreisspielen

Ob gut oder schlecht; Das Geschäftsmodell mit den Mikrotransaktionen ist erfolgreich.

Die wirtschaftliche Bedeutung von Videospielen wächst seit Jahren beständig und noch scheint kein Ende in Sicht zu sein. Mit Videospielen lässt sich gutes Geld verdienen, das wissen Entwickler, aber vor allem die großen Publisher. Längst haben diese neue, auf Gewinnmaximierung ausgelegte Systeme etabliert, welche gut und gerne einige Millionen US-Dollar einbringen. Eines dieser Systeme der Gewinnmaximierung sind Mikrotransaktionen, welche zum Teil furchtbar gut funktionieren, obwohl sie immer wieder in der Kritik stehen.
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