The Elder Scrolls 3: Morrowind

Der Dritte Teil der The Elder Scrolls Reihe Trägt den einprägenden Namen Morrowind – Man selbst ist ein Gefangener der mit einem Schiff auf die Insel Vvardenfell gebracht wird, um in die Freiheit Entlassen zu werden.

Das Spiel beginnt Rollenspiel-Typisch – Ihr, der Held landet ohne Geld und Ausrüstung in einer neuen Welt. Morrowind bietet zu beginn die Möglichkeit aus einer Vielzahl an Charaktereigenschaften wie Rasse und Sternzeichen zu wählen, was eure Fertigkeiten grundlegend beeinflusst, besonders in Morrowind ist, dass die Typischen Klassen wie Krieger und Magier zwar existieren, jedoch frei Kombinierbar sind, ein Keulen schwingender Waldläufer mit einem Hang zur Magie?, kein Problem. Möglich wird dieses offene Klassensystem durch die einzelnen Fertigkeiten die der Held oder eben Spieler im laufe des Games steigern kann, Stärke, Intelligenz, Wendigkeit und viele weitere lassen sich unabhängig von einander Trainieren. Besonders ist auch das Training dabei wirklich passt, durch Schwimmen und laufen wird die Ausdauer gestärkt, durch Kämpfe Kraft und Waffenfertigkeit und so weiter – man selbst kann nach einem Stufenanstieg wählen welche Fertigkeit in nächster Zeit besonders schnell Trainiert wird, von Lehrern kann man dann spezielle Dinge lernen, wie Alchemie, Blocken, Spezielle Angriffe und Zauber und eine Vielzahl anderer Dinge – Morrowind bleibt sich treu und bieten auch hier viel Auswahl und Möglichkeiten. Und im Grunde ist dieses System mit Training und Ausbildung auch eine geile Sache, doch ist die Umsetzung, vor allem zu beginn, Grausig. Kleines Beispiel: Wir sind also gerade auf Vvardenfell gelandet und schnuppern den süßen Duft der Freiheit, hören die Schlickschreiter durch die Nacht heulen und wandern aus der sicheren Stadt einen Feldweg entlang, ein Wanderlied auf den Lippen und von dem wunderbaren Soundtrack begleitet, als Plötzlich und aus heiterem Himmel eine… „Ratte“ unseren Weg kreuzt. Natürlich, die Ratte ist größer als wir es in unseren Landen gewohnt sind, aber trotzdem sollte dieses Tier doch keine Gefahr für uns darstellen. Fiepend kommt die Ratte auf uns zu-gerannt, beherzt greifen wir unseren Dolch um dem Monstrum Einhalt zu gebieten. Wir lassen die Ratte herankommen – der erste Stich – kein Treffer, erneut holen wir aus – wieder nichts. Während wir uns Wundern, warum wir der Ratte keine Schaden zufügen, beißt die uns auch schon und knabbert auch gleich mal unseren sowieso viel zu kleinen Lebensbalken an, nach 2 minütigen Kampf sind wir halb-Tod während die Ratte keinen Treffer einstecken musste, wir flüchten. Vielleicht weit ausgeholt, doch der Umstand des „nicht Treffen“ oder eben nicht verletzen ist zu beginn unerträglich und verdirbt jeden Spaß bei Kämpfen – später wird das aber besser.

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Besonders ist auch das Training dabei wirklich passt, durch Schwimmen und laufen wird die Ausdauer gestärkt, durch Kämpfe Kraft und Waffenfertigkeit und so weiter – man selbst kann nach einem Stufenanstieg wählen welche Fertigkeit in nächster Zeit besonders schnell Trainiert wird, von Lehrern kann man dann spezielle Dinge lernen, wie Alchemie, Blocken, Spezielle Angriffe und Zauber und eine Vielzahl anderer Dinge – Morrowind bleibt sich treu und bieten auch hier viel Auswahl und Möglichkeiten. Und im Grunde ist dieses System mit Training und Ausbildung auch eine geile Sache, doch ist die Umsetzung, vor allem zu beginn, Grausig. Kleines Beispiel: Wir sind also gerade auf Vvardenfell gelandet und schnuppern den süßen Duft der Freiheit, hören die Schlickschreiter durch die Nacht heulen und wandern aus der sicheren Stadt einen Feldweg entlang, ein Wanderlied auf den Lippen und von dem wunderbaren Soundtrack begleitet, als Plötzlich und aus heiterem Himmel eine… „Ratte“ unseren Weg kreuzt. Natürlich, die Ratte ist größer als wir es in unseren Landen gewohnt sind, aber trotzdem sollte dieses Tier doch keine Gefahr für uns darstellen. Fiepend kommt die Ratte auf uns zu-gerannt, beherzt greifen wir unseren Dolch um dem Monstrum Einhalt zu gebieten. Wir lassen die Ratte herankommen – der erste Stich – kein Treffer, erneut holen wir aus – wieder nichts. Während wir uns Wundern, warum wir der Ratte keine Schaden zufügen, beißt die uns auch schon und knabbert auch gleich mal unseren sowieso viel zu kleinen Lebensbalken an, nach 2 minütigen Kampf sind wir halb-Tod während die Ratte keinen Treffer einstecken musste, wir flüchten. Vielleicht weit ausgeholt, doch der Umstand des „nicht Treffen“ oder eben nicht verletzen ist zu beginn unerträglich und verdirbt jeden Spaß bei Kämpfen – später wird das aber besser.

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Die Welt:

Vvardenfell ist, wie schon gesagt eine Insel – das Kaiserliche Königreich Kolonisiert das Land und das fällt auch auf, die Kaiserliche Legion hält einige Siedlungen besetzt und Siedler vom Festland gründen neue Gemeinschaften und Niederlassungen – an der Küste existieren neben kleine Fischerdörfern auch Handelsposten und Siedlungen, im Inland gibt es dann die größeren Städte welche durch eine unglaubliche Vielfalt an Architekturen sowie Kulturen glänzen, ein Stadt in den Bäumen über einem Sumpf oder geschwungenen Lehmhäusern in kargen Wüstenregionen. Reisen gestalten sich realistisch,mit dem Boot klappert man die Küstennester ab, während man per Schlickschreiter die großen Städte im Inland bereist – beides Kostet Geld und bringt einen wie gesagt nur zu Siedlungen. Wenn man keine Draken (das Geld in Morrowind) in der Tasche hat oder man zu unbesiedelten Gegenden kommen will, muss man eben seine Beine Nutzen. Wenn wir schon beim zu Fuß gehen sind – das sieht in Morrowind einfach nur sch… aus, zwar ist das Spiel für die Ego-Perspektive optimiert, doch ist eine Third-Person Ansicht möglich – sehr hölzern und nicht zu empfehlen. (Ist jedoch dem alter des Spiels zu verschulden) Weiter im Text, neben der puren Größe der Welt und den vielen NPC‘s und Städten ist Vvardenfell eine wundervolle Insel, von weitläufigen Weiden bis zu steilen Gebirgen bietet des Spiel einfach alles, in Morrowind kann man einfach nur Stunden durch die Welt streifen ohne auch nur eine Sekunde an die Erfüllung einer Quest zu denken.

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Handlung:

Wie eben gesagt lässt die Welt von Morrowind den Spieler schnell die Handlung vergessen, was aber auch gewollt ist, die Entwickler sagten schon zu beginn der Reihe, dass ein einfaches durchspielen des Titels nicht das Hauptziel sei, sondern das der Spieler sich frei in einer Welt voller Gefahren und Kulturen einleben und behaupten muss. Es gibt eine Hauptquest, die eine Sekte und ihren Kult und das Verschwinden der Zwerge aus der Welt zum Thema hat, genauso wichtig, wenn nicht wichtiger sind jedoch die vielen Nebenmissionen, die durch Einzelpersonen oder aber durch Gilden vergeben werden. Auch hier wider die Moorowind Typische Vielfalt – von der einfachen Magier und Krieger-Gilde, gibt es auch 3 Fürstenhäuser, einen Spionageorden des Kaisers und eine Bewegung gegen Sklaverei und viele mehr – geil. Auch kann der Spieler in allen Gilden aufsteigen und sogar anführen – mit etwas Aufwand kann man sogar gleichzeitig Anführer mehrerer Gilden sein.

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Erweiterungen:

Für Morrowind gibt es zusätzlich noch 2 Addons, Tribunal und Bloodmoon. Tribunal, die kleinere Erweiterung spielt in der Hauptstadt Gramfeste (Hournhold) und hat einen Machtkampf zwischen dem König und einem Gott zum Thema. Bloodmoob bietet da einiges mehr, Schauplatz ist Solstheim, eine Insel nordwestlich Vvardenfells, dort gilt es dann bei dem Bau einer Kolonie mitzuwirken. Gleichzeitig treiben Werwölfe ihr Unwesen, im Spielverlauf muss der Spieler sich für oder gegen die Werwölfe entscheiden und erhält die Möglichkeit selbst ein Werwolf zu werden.

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Fassen wir Zusammen:

Morrowind bietet eine riesige Spielwelt mit unglaublicher Vielfalt an Kulturen. Man selbst kann tun und lassen was man will und wird nur durch die Gesetze der Welt beeinflusst, sprich ein Mörder wird mit Kopfgeld gesucht. Neben einer Hauptquest gibt es tausende Nebenaufgaben. Morrowind war seinerzeit eins der besten Spiele auf dem Markt – heute immer noch empfehlenswert und ein echter Klassiker.
Anmerkung: Um den Artikel zu veranschaulichen wurden Bilder der Grafik-Mod Morrowind Overhaul gewählt! Achtung: Die Grafik des Spiels ist deutlich schlechter, die Mod kann kostenlos hier geladen werden, weitere Infos findert Ihr bei unserem Beitrag zu Morrowind Overhaul.

 


Johann von Ti
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Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, FIlme und blöde Ideen zu haben. Demnächst nebenher auch noch Student und Jünger von Hopfen und Malz.
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