Warface – Koop Review

Viel Potenzial, wenig Content und eine Menge Problemchen…

Ich habe vor ein paar Tagen mit einigen Freunden Warface gespielt und einige Stunden mit dem Spiel verbracht. Genau genommen, haben wir uns ca. 12 Stunden mit dem Free to Play Shooter von Crytek auseinandergesetzt und teilweise sogar wirklich Spaß gehabt. Leider wird einem beim spielen auch schnell klar, warum Warface in Europa so überhaupt nicht gut aufgenommen wurde und wo die Schwächen dieses Shooters liegen – Wobei ich hier zunächst nur den Koop beleuchten will.

Mehr Content wäre gut

Denn tatsächlich ist Warface ein recht durchschnittlicher Free to Play Shooter, der sich zwar im benannten Free to Play Sektor ein wenig abheben kann, aber insgesamt betrachtet doch alles andere als gut zu bewerten ist. Dabei sind Teile des Konzeptes nicht schlecht: Denn Warface ist, und das merkt man dem Spiel auch an, als kooperative-Spielerfahrung gedacht gewesen (heute überwiegen die PVP Modi deutlich, die sind aber alle kacke) – Demnach startet man in einem Squad aus 5 Spielern, die bestimmte Missionen abschließen müssen. Dann wird man meistens von einem Helikopter im Zielgebiet abgesetzt und muss anschließend bestimmte Missionsziele abarbeiten. Dabei wird man, je nach Mission, mit verschiedenen Gegnern konfrontiert. Von diesen gibt es eine gewisse Auswahl, die ich zwar nicht als Magerkost bezeichnen möchte, aber noch mehr Vielfalt würde dem Spiel (in jeder Beziehung) doch gut tun. Von einfachen Soldaten mit Sturmgewehren, Scharfschützen mit Battlefield 3 Taschenlampen, Schildträger aus MW2, Bazooka-Boyz, Zombie-Artige Cyborgs bis hin zu kleinen Bossen mit starker Panzerung und letztlich meist einem Endkampf, bei dem man gegen einen Helikopter oder Kampfroboter ins Feld ziehen muss, ist aber durchaus eine gesunde Abwechslung geboten. Und diese kooperativen Missionen können Spaß machen, auch wenn man nur einen geringen Kartenpool zur Auswahl hat. So stehen 6 reguläre Missionen und 3 Spezial Operationen zur Verfügung. Und während die regulären Missionen eher leichte bist langweilige „Punkte-Sammel-Missionen“ darstellen, muss man die Spezial Operationen als Herzstück von Warface ansehen. Bei diesen infiltriert man eine gegnerische Anlage und muss sich durch diese Kämpfen – Der eigentliche Unterschied ist der Umfang und der Schwierigkeitsgrad dieser Level, sodass im Grunde nur diese im Koop wirklich Spaß machen. Doch genau hier wird das ganze schon wieder enorm gedämpft, denn diese Missionen sind hinter einer „Coin Wall“ verborgen, können also nicht uneingeschränkt gespielt werden. So müssen wir für jeden Spielantritt eine Zugangsmünze aufbringen, um starten zu dürfen. Hat einer im Team keine Münzen mehr, kann der sich in der nächsten Runde verabschieden oder muss eben mit Echtgeld für Nachschub sorgen. Wer nicht zahlen will, muss dies zwar nicht, kann dann aber bis zur nächsten Auffüllung von Münzen nicht mehr spielen, sich für diesen Abend von der Gruppe verabschieden. Weiterhin werden die regulären als auch spezial Missionen erst ab einem bestimmten Level freigeschaltet. Das ist an sich nicht so schlimm, da man mit Level 10 bis auf eine Spezial-Operation alle Missionen spielen darf, doch schon bis zu dieser Stufe fällt einem klar auf: Es gibt zu wenig Content in Warface! Denn um Level 10 zu erreichen, und endlich Zugriff auf die „coolen“ Spezial-Operation haben zu können, muss man natürlich die regulären Missionen abarbeiten, um Erfahrungspunkte zu sammeln – Und dabei muss man diese Missionen mehrmals spielen, sogar einige male. Und das macht sehr schnell überhaupt keinen Spaß mehr.

Warface - Wenig Content

Schlauch Level und ungenutztes Potenzial

Hier fallen einem dann auch direkt die Schwächen im Level- und Mapdesign auf. So sind die Karten Schlauchförmig, was für sich genommen in Ordnung ist, bieten jedoch abseits der eigentlichen Laufwege so gut wie gar keinen Inhalt. Das bedeutet: Wer rechts und links abseits des eigentlichen Pfades unterwegs ist, wird dort nichts finden, außer Sackgassen und unsichtbarer Wände. Das wäre an sich nicht störend, wenn die Wege der Level-Schläuche an sich nicht so unsagbar undynamisch wären. Um das zu erläutern, muss ich ein wenig ausholen: Warface hat damals, als es noch als Beta exklusiv in Russland getestet wurde, damit angegeben, dass man eine sehr dynamische Steuerung bieten würde. So kann man in Warface sliden, bestimmte Hindernisse in der Gruppe verschieben und als Zweiergruppe Räuberleitern machen, um an ansonsten nicht zu erreichende Orte zu gelangen. Diese Features sind auch gut, denn vor ein paar Jahren war sliden auch noch ein recht unverbrauchtes Feature und war besonders für ein Free to Play Spiel eine Besonderheit. Auch die kooperative Möglichkeit einem Spieler über einer Mauer zu helfen, sodass dieser einen dann hochzieht, ist eine total coole und interessanter Idee. Ich liebe diesen Ansatz sogar. Doch so schön diese Features sind, so wenig sind sie mit dem eigentlichen Gameplay verwoben. Das Problem sind dabei die Maps, die kaum Situationen bieten, wo diese Bewegungsfeatures Anwendungen finden. Und wurde sie mal eingebaut, wirken sie wie Alibis für die Features, damit dieser überhaupt mal auftauchen. So kann man zum Beispiel in einer Kampfsituation in einer Straße seitlich eine Wand erklimmen, und erreicht so eine kleine Dachterrasse, auf welcher einige Feinde sind. Diese kann man dann mehr oder weniger überraschend in die Flanke fallen. Hat man dann aber die 3-4 Gegner, die dort lungern, unschädlich gemacht, ist die ganze Position völlig wertlos. So sind angeschlossenen Innenräume nur Punkte für den KI Spawn und man kommt an dieser Stelle nicht weiter durch das Level. Man muss das Dach also direkt wieder verlassen. Damit wird das Gefühl diesen „geheimen Weg“ gegangen zu sein, direkt zerstört und man sieht die ganze Aktion eher als Zeitverschwendung an. Manchmal hat man das Gefühl, zwei Level-Designer hätten aneinander vorbei gearbeitet – So gibt es auf einer Karte eine große Rohrleitung, deren Verschluss halb abgesprengt ist. Die Rohrleitung führt über die Map direkt zu einer erhöhten Position, wo gegnerische Schützen lauern. Es sieht so aus, als wollte man zu diesen Gegnern einen direkten, alternativen Weg schaffen. Das Ding ist ja schon da, man müsste nur in die „Röhre“ klettern können. Doch Pustekuchen: Man kommt nicht in das Rohr, eine unsichtbare Wand hält uns ab. Dafür wirft man einen Holzzaun daneben um und stürmt mitten ins feindliche Lager. Ja. Gut. Es zeigt sich also die angesprochene Schwäche der Karten: Es gibt so gut wie nur einen einzigen Weg und abseits von diesem eben nichts – Das ist einfach schade, besonders wenn die Spielmechaniken so viel mehr hergeben könnten. Ich denke da an alternative Routen, die dem Team Vorteile bringen und den Spielfluss insgesamt auffrischen könnten. Einen Versus Modus gibt es sogar Maps und Situationen, wo diese Ansätze zum tragen kommen, aber das ist eine Seltenheit.

Warface - Railshooter Passage

Undynamisches Gameplay

Aber leider ist das Gameplay ebenso einfach gehalten, wie die Maps es sind: Das liegt zum Teil auch an den Klassen, die nicht wirklich funktionieren. Wir haben einen Schützen, Sanitäter, Ingenieur und Scharfschützen. Das ist für sich genommen wohl absolute Standartkost, die wir seit Battlefield 1942 nun schon recht gut kennen. Das Problem von Warface ist, dass sie die Klassen nicht gut austariert haben – So ist die Ingenieurs-Klasse so gut wie nutzlos im Spiel, weil sie mit Maschinenpistolen bewaffnet zu wenig Schaden macht, zeitgleich als besonderes Merkmal lediglich Sprengsätze legen kann, was im Koop kaum Sinn macht (man kann auch die Rüstung der Mitspieler auffüllen, das braucht aber so gut wie nie jemand). Denn das Leveldsign mit seinen Schläuchen lässt es so gut wie nie zu, sinnvoll Claymores einzusetzen. Die Klasse verkommt so zum absoluten Anhängsel im Team, welches keinen Mehrwert bietet. Ähnliche Probleme hat der Scharfschütze, der in manchen Level-Abschnitten absolute nutzlos ist, ab und an aber durchaus praktisch sein kann. Faktisch ist es aber nie von absoluter Notwendigkeit, einen Sniper im Team zu haben, da auch der Schütze auf höhere Entfernungen genug Schaden macht. Die einzigen Klassen, die tatsächlich notwendig sind, sind der Sanitäter, welcher Kollegen heilen und wiederbeleben kann, und der Schütze, der Schaden austeilt und Munition vergibt. Für die Spezial-Operationen ist es zum Beispiel fast schon notwendig, zwei Sanitäter am Start zu haben, damit kritische Situationen schnell gelöst werden können. Und ohne den Schützen würde jedem Squad schnell die Munition ausgehen – Demnach spielt man in der Regel mit einer Mehrheit Schützen in Kombination mit Sanitätern und ab und an Scharfschützen. Doch die Probleme gehen noch weiter, denn das Gameplay der Klassen ist auch alles andere als „sauber“. Um einen Verbündeten zu heilen, muss der Sanitäter sein Verbandszeug auswählen, sich dem Kollegen nähern und diesen „anvisieren“. Mit einem Tastendruck beginnen wir den Heilungsprozess, der einige Sekunden in Anspruch nimmt. Das Problem ist, dass das Spiel dabei sehr statisch daherkommt – Man kann seinen Verbündeten schnell aus dem zum heilen (oder munitionieren) benötigten Fokus verlieren, sodass dieser nicht geheilt wird. Der Verbündete muss also still stehen bleiben, was mitten im Gefecht meistens nicht gegeben ist, da es in den gefährlichen Situationen keine Deckung gibt. Demnach reißt das heilen die beteiligten Spieler aus dem eigentlichen Spielfluss, weil es eben nicht dynamisch funktioniert.

Warface - Häuserkampf

Free to Play ist scheiße

Und es wird leider nicht besser: Denn das Free to Play Konzept von Warface zerstört tatsächlich den eigentlichen Spielspaß. Das liegt an der Tatsache, dass man ohne Geld kaum an gute Ausrüstung kommt. So gibt es die wirklich guten Schießprügel und Schutzwesten nur gegen, für Echtgeld kaufbare, Kredits (mit K, weil das so kool ist), während bessere Ausrüstung zwar am Ende einer Runde gewonnen oder für Ingame-Währung gekauft (zum Teil aber auch nur gemietet) werden kann, sich das aber auf Dauer nicht rechnet, weil die Waffen auch verschleißen, also ungenauer werden. Hier muss man wieder Ingame-Währung investieren, um diese Instand zu halten. Jedoch erhält man ohne VIP Abo nicht genug dieser Ingame Währung, sodass man auf Dauer ohne den Einsatz von Echtgeld für den Kauf eines VIP Status und/oder Kredits eine verdammt schlechte Ausrüstung hat, weil alle guten Waffen nach einigen Tagen auslaufen oder man andere Waffen nicht mehr anständig warten kann. Das zerstört den Spaß und macht sogar das Koop-Gameplay kaputt. Ein Beispiel: In einer Spezial-Operation gibt es einen Punkt, an dem Bazoka-Boys auftauchen und das Team unter Beschuss nehmen. Ohne gute Schutzweste machen diese bei einem Treffer Onehit, was teilweise ziemlich nervt, weil sie meist aus dem Hinterhalt feuern. Dementsprechend lag ich extrem oft am Boden, während mein Teammitglieder, 2 VIP Spieler, diese Treffer gut wegstecken konnten. Das klingt erst mal nicht so schlimm, wird aber ab dem Punkt nervig, wenn man sich nutzlos fühlt, weil man in bestimmten Leveln ohne entsprechende Weste viel zu schnell ausgeschaltet wird, nur die VIP Spieler im Team wirklich etwas reißen können. Wer kein Geld ausgibt, hat entsprechend schlechtere Waffe, eine schlechtere Rüstung und auch sonst einige Nachteile. Das mag im Koop nicht mal so schlimm sein (fiel mir dort trotzdem negativ auf), zerstört den PVP aber vollständig (zu dem noch ein separater Beitrag folgt.).

Warface - Store

Restliche Problemchen

Doch tatsächlich könnte ich mit all diesen Problemchen leben, wenn das Spiel nur mehr Content bieten würde: Ich habe alle Missionen (bis auf eine Spezial-Operation die erst ab Rang 25 spielbar ist) abgeschlossen und muss sagen – Das ist zu wenig! Die Missionen als solche sind nicht besonders stark, doch das eigentliche Problem ist, dass es so wenige gibt. 9 Koop-Missionen sind mir halt zu wenig, besonders wenn nur die 3 Spezial-Operationen wirklich längere Spielzeiten erfordern. So oder so hat man nach ca. zwei Sitzungen alles gesehen und hat zukünftig eher wenig Spaß mit dem Spiel, weil die Missionen dafür einfach nicht komplex genug sind. In einer Spezial-Operation stürmen wir eine gegnerische Anlage und müssen uns durch Räume kämpfen. In diesen spawen Gegner-Wellen als auch automatische Geschütztürme, die wir ausschalten müssen. Und damit sind 70% der Mission erklärt, denn sobald wir einen Raum erobert haben, laufen wir zum nächsten – Dieser ist nicht nur optisch identisch, sondern bietet anschließend auch noch das gleiche Schauspiel – Der einzige Unterschied sind die Positionen der Geschütze und wie viel Deckung uns geboten wird. Das macht nicht nur wenig Spaß, hat man es erst mal geschafft, bleibt wenig Anreiz, dass ganze noch mal zu wiederholen. Man ist sehr schnell gelangweilt von dem wenigen Inhalten, was mir nachhaltig den Spielspaß für neue Anläufe nahm. Hinzukommt: Wer nicht grade 4 arme Freunde parat hat, die auch noch bereit sind Warface zu spielen, um ein 5 Mann Squad zu bilden, wird so gut wie gar keinen Spaß mit dem Spiel haben. Denn die kleine Community ist über Europa verteilt, man findet entsprechend des öfteren High-Pings in der Lobby, die dann für ultimative Lags im Spiel sorgen. Ein ebenso großes Problem, was wohl jeden Free to Play Shooter irgendwann befällt, Hacker. Zwar sind diese vor allem im PVP unterwegs, aber auch im Koop trifft man auf solche Typen, die dann die gesamte KI der Karte in wenigen Sekunden töten und der Spielspaß vernichten. Das macht dann besonders Spaß, wenn man ewig auf genügend Mitspieler für einen Rundenstart gewartet hat. Zusammenfassend kann man sagen: Wer nicht ein Squad aus 5 Freunden zusammenbekommt, braucht kaum darüber nachdenken, Warface überhaupt im Koop zu spielen.

Warface - Sniper 2

Fazit

Wollen wir also versuchen, zu einem Schluss zu kommen: Warface ist kein guter Free to Play Shooter und kann auch mit dem durchaus interessanten Koop-Modus nichts reißen. Probleme im Gameplay und Map Design (ich habe hier nur einen Bruchteil angesprochen), fehlender Content, ein schreckliches Shop-System mit Pay to Win Situationen und letztlich Probleme mit Hackern und hohen Pings machen das Spiel für mich endgültig kaputt. Es gibt durchaus coole Ansätze, die leider nie konsequent durchgesetzt wurden, sodass man zwar durchaus Spaß mit dem Koop von Warface haben kann, ich sogar so weit gehen würde, dass nur der Koop in Warface wirklich Spaß macht, aber man insgesamt doch zu wenig geboten bekommt, um langfristig Freude mit dem Spiel zu haben. Jetzt kann man sagen, dass das ganze ja Free to Play ist und man dafür eben nicht viel mehr Content erwarten kann. Dem kann ich nur entgegen bringen, dass 9 Missionen, von welchen 3 noch mal hinter ein Coin Wall stehen, für ein Spiel, welches so lange online ist, einfach nur ein Witz sind. Besonders wenn man bedenkt, dass man die 6 regulären Missionen nach einmaligen durchspielen eigentlich nur noch gelangweilt durchzieht, um Punkte zu erhalten, weil sie entweder zu einfach oder auf der anderen Seite nur nervig sind. Das Spiel war vielleicht zu Release ein besonderer Free to Play Titel, ist aber extrem schlecht gealtert. Ich sehe keinen Grund, dieses Free to Play Spiel noch mal zu spielen, denn selbst mit Freunden hält sich der Spaß in Grenzen, sobald man jede Mission einmal durchgespielt hat. Da kann man auch ein paar Euro für einen älteren Shooter mit Koop ausgeben und hat dann bedeutend mehr Spaß, als mit Warface – Leider. Wie gesagt: Warface könnte so gut sein, aber irgendwie hat das Spiel in fast jeder Beziehung Probleme, die das Gesamtbild völlig zerstören.

Warface - Kredits kaufen

Und nach ein kleiner Nachtrag zum technischen Standpunkt: Warface bietet neben einem eigenständigen Launcher auch eine Verknüpfung für Steam – Auf Steam hat man den Vorteil, dass man Warface mit seiner tatsächlichen Bandbreite herunterladen kann. Lädt man wiederum über den Launcher, also Steam unabhängig, wird die Download Geschwindigkeit begrenzt – Es kam bei uns im Team 2 mal vor, dass Spieler sich nicht mehr über Steam mit dem Spiel verbinden konnten. Die Konsequenz: Die beiden mussten das komplette Spiel noch mal über den Launcher laden, was uns mehrere Stunden kostete. Das Problem ist nicht neu, aber es gibt wohl keinen Fix und keine Lösung, zumindest fanden wir keine. Das ist bitter. 

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Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, Filme und blöde Ideen zu haben. Nebenher auch noch Student in Medien und Geschichte.
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