Day: 1. August 2016

Schreibblockaden

Wenn einem einfach nichts einfällt, ist guter Rat teuer – Auch beim Schreiben…

Jeder der viel schreiben muss, besonders wenn es mit schulischen, Uni betreffenden oder beruflichen Gründen zu tun hat, wird das Phänomen der Schreibblockade kennen und fürchten. Diese tritt immer dann ein, wenn man eigentlich besonders effektiv sein müsste, es also viel zu schaffen gilt man aber irgendwie keinen Einstieg findet. Man kommt einfach auf kein gutes Thema, schafft es nicht, die richtige Einleitung zu finden oder verwirft so oft das bereits geschriebene / getippte, dass man sich überhaupt nicht mehr konzentrieren kann. Die Gründe sind vielschichtig, haben aber oft mit einer allgemeinen Übersättigung zu tun. Die Konzentration auf ein bestimmtes Thema über einen längeren Zeitraum kann zu diversen „Folgeschäden“ führen, die sich dann auf unsere „Schreibmoral“ auswirken. Wem die Lust am kreativen schreiben vergeht oder wer die wissenschaftliche Korrektheit eines Protokolls nicht mehr aushalten kann, muss seinem Geist eine Auszeit schaffen, ihn ablenken. Wichtig ist dabei nicht das reine abschalten, sondern tatsächlich den Fokus des aktiven Denkens zu Verrücken. Das schafft wieder Energie für die eigentliche Sache. Ich für meinen Teil lege mich dann in die Sonne oder die Wanne und lese ein gutes Buch. Das entspannt und gibt geistige Kraft für die eigentliche Thematik. Was mir eher weniger hilft ist die Flucht in der „Brain AFK“ Haltung, die man beim Konsum des TV Programms erfährt. Das berieseln lassen wirkt sich eher negativ auf den Schreib-Impuls aus, der Geist wird träge, nicht belebt oder frischer. Darauf folgt natürlich auch eine Verstärkung des Schreibblockade, sodass man auf den Fernseher, aber auch YouTube als Heilmittel verzichten sollte. Read more …

Videospiele – Interaktive Kunst

Kunst hat zahllose Gesichter und eines dieser Gesichter stellen Games dar!

Es ist ganz interessant: Die Welt der Medien kennt viele Genres der Kunst: Musik, Film die Malerei sind nur einige davon, uns wohl am ehesten bekannt. Während also diese medialen Erzeugnisse als Formen der Kunst gesellschaftlich akzeptiert und anerkannt sind, führen Videospiele immer noch ein Dasein als Sündenbock für diverse gesellschaftliche Probleme. Neuestes Beispiel ist die „Scheindebatte“ zum Thema „Killerspiele“ im Zusammenhang mit dem schrecklichen Amoklauf in München. Natürlich hatte der 18 Jährige einen ganz gefährlichen Shooter auf dem heimischen Rechner, aber ehrlich mal: Bei welchem Jugendlichen würde man diese Spiele nicht finden? Shooter verkaufen sich nun mal Millionenfach auf der ganzen Welt, wieso sollte es also ein Kriterium sein, dass ein Mensch schreckliche Taten begeht? Genauso könnte uns, folgen wir dieser Argumentation, auch ein Kriegsfilm, eine Lied mit harten Texten oder ein Geschichtsbuch beeinflussen und zu solchen Taten treiben. Und wenn man ehrlich ist: Vor der allgemeinen Anerkennung hat man auch diesen Medien gerne gesellschaftliche Probleme in die Schuhe geschoben: Der Konsum von Büchern würde jungen Menschen vereinsamen lassen, Gewalt beinhaltende Rock und später Rap-Musik würde die Jugend verderben und große Action-Film Produktionen oder Cartoons Kinder verdummen. Videospiele stehen also nicht alleine da. Read more …