Hetzner – Ein toller Webhoster

Kurz und knapp meine Erfahrung mit Hetzner als Webhoster und Tipps zur Suche nach guten Hostern!

Jeder der mal einen Blog oder ein Website auf die Beine stellen wollte, hat sich mit dieser Frage auseinandersetzen müssen: Welchen Hoster nutze ich für meine Daten? Ich hatte nach einem Jahr im sogenannten Homepage-Baukasten die Grenzen des Angebots ausgereift und wollte den Baukasten verlassen. Das bringt neben unzähligen Vorteilen aber auch einige Punkte mit sich, die man dann erst mal bearbeiten muss, wobei einer der wohl wichtigsten Punkte der neue Hoster für den Webspace ist. Doch welcher Anbieter ist gut? Ich selbst hatte keine Ahnung und nahm einen Hoster, der mit besonders attraktiven Preisen glänzte – Doch leider sollte man in Sachen Hosting nicht zu sehr sparen, denn das macht sich bemerkbar. Der erste Hoster, ich lasse den Namen mal bewusst weg, hatte ständige Downtimes, wodurch Game 2 immer wieder über Stunden nicht zu erreichen war. Ein Trauerspiel, welches sich einen Monat hinzog, bis ich den Vertrag kündigte und eine Alternative suchte, denn so konnte es nicht weitergehen.

Damals stieß ich dann auf Hetzner, welcher moderate Preise hatte, dafür aber seriös und verlässlich wirkte – Und ja, endlich ein Glücksgriff! Seit Game 2 via Hetzner gehostet wird, hatten ich keine Downtimes, höchstens 1-2 mal im Jahr ist mein Blog für wenige Minuten nicht zu erreichen, wenn wichtige Wartungen am Rechenzentrum durchgeführt werden, davon merkt man aber nichts. Auch sonst stimmt der Service immer! Als ich einen Monat verschlafen hatte, meine jährliche Rechnung fürs Hosting zu zahlen, wurde meine Seite nicht offline gestellt. Stattdessen erhielt ich eine freundliche Mail, die mich noch mal an die Zahlung erinnerte und auf die Problematik hinwies. Keine Mahngebühren, keine Offline-Schaltung – Einfach eine Erinnerung – Großartig. Ich habe mit Hetzner einen verlässlichen Hoster, der mich nicht mit Werbung belästigt, immer großartige Arbeit leistet und in Problemfällen sehr Kundenfreundlich reagiert. Ich kann Euch Hetzner als Hoster nur empfehlen, ich bin gerne Kunde und bleibe es auch! Ich denke, dass es auch andere gute Anbieter da draußen gibt, aber ich bin so zufrieden, dass mich das nicht wirklich interessiert. Also wenn Ihr auf der Suche seit, Hetzner könnte für Euch interessant sein. 🙂

Ein paar Tipps für die Hoster-Suche allgemein:

  • Schaut genau auf das Angebot und seit Euch bewusst, was Ihr sucht. Ihr braucht für eine einfache Info-Page zum Beispiel keinen großen Webspace und so weiter. Vergleicht Angebote mit Eurer Nachfrage und fangt klein an – Vergrößern kann man sich immer!
  • Informiert Euch umfassend über den Anbieter und sucht im Netz nach Kunden, die unabhängig darüber berichten. Seit dabei aufmerksam, um zum Beispiel Fake-Bewertungen zu erkennen. Auch auf Facebook und anderen Sozialen Netzwerken kann man einen Blick auf den Anbieter werfen.
  • Achtet auf die Klauseln im Vertrag – Punkte wie Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und Abbuchungszeitraum sind wichtig!
  • Schaut nicht zu sehr auf den Preis und rechnet immer den Preis für ein Jahr Hosting aus – Mehr als 60 Euro müssen aber Anfänger in dem Bereich nicht zahlen! Nach ein paar Jahren kann man dann aufrüsten, was ich vermutlich im Jahreswechsel 2017/18 machen werden.
  • Schreibt den Kundendienst des Anbieters an und testet so die Kompetenz und Reaktionszeit – Das kann schon einiges über den Anbieter offenbaren.
  • Meidet unseriöse Anbieter, die noch sehr jung sind und kaum Referenzen aufweisen und zeitgleich mit unschlagbaren Preisen werben – Ich habe da schlechte Erfahrungen gemacht!
  • So blöd es klingt: Schaut ins Impressum. Ist keins zu finden – Finger weg. Wirkt das ganze unseriös, verzichtet auf den Kauf, schaut Euch weiter um.

Einen eigenen Beitrag zum Thema „Den richtigen Hoster finden“ werde ich in den nächsten Tagen verfassen und anschließend hier noch mal verlinken! 😉

Auch auf:

Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, Filme und blöde Ideen zu haben. Nebenher auch noch Student in Medien und Geschichte.
Johann von Ti
Auch auf:

Hinterlasse einen Kommentar

  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei