Über mich – Johann Von Ti

Was steckt hinter dem Ti? Ich packe aus; Oha!

Also; Wer ist dieser so oft meckernde Internet-Mann, der hier seit Jahren über Videospiele schreibt? Jemand, der auf dieser Seite gelandet ist, könnte sich genau diese Frage gestellt haben und ich will ein wenig Licht ins Dunkel bringen! Bereit? Dann los!

Ich bin Johann und verfasse seit 2011 unter dem Pseudonym „Johann Von Ti“ fleißig Artikel zur wirklich bunten Welt der Videospiele. In Ordnung, das war offensichtlich, das sieht man ja hier auf dem Blog schon recht gut. Was als Sommerferien-Projekt eines Schülers begann, ist heute ein lieb gewonnenes Hobby, welches wohl auch meine berufliche Zukunft prägen wird, so zumindest der Plan. Auf jeden Fall wurde meine Studienwahl der Kommunikations- und Medienwissenschaften stark durch mein Schaffen auf und an diesem Blog geprägt. Neben News, Reviews und Meinungsartikeln hier, arbeite ich auch an Videos, die ich ebenfalls als Johann Von Ti auf YouTube veröffentliche. Dabei versuche ich Inhalte zu schaffen, bei welchen ich das Gefühl habe, dass diese auf der Plattform noch fehlen. Aber beurteilt selbst, was ihr von dem Murks haltet.

Von Ti?

Jetzt aber mal ein wenig Insider-Infos! Woher kommt der Zusatz „Von Ti“ eigentlich? Der Name entstand, wie sollte es anders sein, im Rahmen eines Videospiels. Für Anno 1701 musste ein würdiger Titel gefunden werden, um mich im LAN-Spiel auch angemessen präsentieren zu können. Meine Wahl fiel recht spontan auf „Johann von Tilsit“. Aufgrund der begrenzten Zeichenzahl blieb es dann bei „Johann Von Ti“ und seitdem habe ich diesen Namen doch recht lieb gewonnen und nutze ihn. Ein tolle Sache; Noch nie war mein Nick vergeben, wenn ich mich irgendwo neu anmeldete.

Warum eigentlich Tilsit? Ohh! Eine gute Frage und ich wette, kaum einer hat sie sich beim lesen gestellt. Aber hey, das ist meine Seite, ich darf hier schwafeln, wie ich möchte. Also; Tilsit ist zunächst einmal der deutsche Name der Stadt Sowetsk, welche in der russischen Oblast Kaliningrad liegt (ein Oblast ist einfach ein Verwaltungsbezirk). Tilsit müsste ich dann wohl im Geschichtsunterricht im Rahmen des „Frieden von Tilsit“ aufgeschnappt haben. Dabei handelt es sich um ein im Juli 1807 geschlossenes Vertragswerk, welches den vierten Koalitionskrieg (auch als dritter napoleonische Krieg bekannt) zwischen Preußen und dem Russischen Kaiserreich auf der einen, und dem Französischen Kaiserreich auf der anderen Seite beendete. Die Preußen sollten aus diesem Konflikt massiv geschwächt hervorgehen, verloren gut die Hälfte ihres Gebietes und mussten Kriegsentschädigungen leisten. So viel also dazu!

Prägende Titel

Das ist aber ganz schön viel Geschichte, ich dachte hier geht es um Videospiele?! Aber hallo! Darum geht es hier tatsächlich und einige Titel haben meine Leidenschaft für Videospiele so stark geprägt, dass ich ihnen eine „Mitschuld“ daran gebe, dass ich auch heute noch so tief in dieser Materie beheimatet bin. Meine ersten Kontakte in die wunderbare Welt der Videospiele müsste ich wohl auf einem Windows 95 gemacht haben, auf welchem ich diverse Spielchen spielte. Wirklich erinnern kann ich mich an kaum einen Titel, lediglich die Spy Fox Reihe hat sich fest verankert. Das erste „richtige“ Videospiel war dann aber ganz klar Stronghold, welches mich als Pimpf schwer begeisterte. Es folgten schnell Titel wie Age of Empires, Anno 1603 oder auch Empire Earth sodass ich viel Zeit mit dem Aufbau und dem Niederringen von Imperien zubrachte und eine tiefe Leidenschaft für Aufbau- und Echtzeitstrategiespiele entwickelte.

Mein erstes Rollenspiel war Gothic II, welches ebenfalls mein junges Gamer-Gemüt auf den Kopf stellte. Bis heute kann ich mich an meine ersten Schritte in dieser damals für mich völlig fremden und faszinierenden Welt entsinnen, die mir grenzenlos erschien. Fiese Goblins mit einem schweren Ast verdreschen, Rüben für einen Bauern ziehen und im Wald nach seltenen Kräutern suchen – Die raue und atmosphärische Welt, in welcher man für ein paar Goldstücke auch gerne mal einen Dolch in den Rücken gerammt bekommen konnte, verzauberte mich wirklich zutiefst, was auch erklärt, warum ich auch heute noch Videos zu diesem wunderbaren Rollenspiel mache. Gothic II folgte zudem Morrowind, welches mich in Sachen Rollenspiel ebenfalls stark prägen sollte. Auch heute müssen sich Rollenspiele zunächst einem Vergleich mit diesen beiden Perlen meiner persönlichen Videospiel-Vergangenheit stellen.

Wieder ein wenig später folgte mein erster Kontakt mit einem Shooter; Call of Duty 4 war für viele Jahre DER Shooter überhaupt und ich verbrachte unzählige Stunden im Mehrspieler des Titels. Auch auf LANs war CoD4 ein echter Dauerbrenner und ich kann mich gut entsinnen, wie viel Spaß wir mit diesem Spiel hatten. Es folgten Call of Duty 2 und Battlefield 1942 und viele, viele mehr.

Es war unter anderem diese Titel, welche meine ersten „Meilensteine“ in der Videospielwelt markierten und meine Liebe für dieses Medium aufkeimen ließen. Bis heute spiele ich so gut wie jedes Genre und bin immer daran interessiert, ganz neue Eindrücke und Erfahrungen in digitalen Welten zu sammeln. Dabei gibt es eigentlich keinerlei Genre-Grenzen; Vom RTS über Shooter bis zu Ponint & Clicks, Prüglern oder VR-Games – Ich teste alles mal an, einfach um zu sehen, welche Idee hinter einem Spiel steckt und wie diese Idee umgesetzt wurde. Eine echte Leidenschaft eben, die scheinbar nicht vergehen will. Gut so!

Warum der Quatsch

Aber das allein vermag es natürlich noch nicht schlüssig zu erklären, warum ich bis heute über Videospiele schreibe und Videos erstelle. Nun, während die Geschichte zu Game-2.DE den Werdegang der Seite selbst beleuchtet, hier ein paar Worte dazu, wieso ich überhaupt damit angefangen habe. Als Kind war ich von Spielemagazinen begeistert. Schon damals dachte ich mir, dass die Leute, welche hier über Videospiele schrieben, einen der tollsten Berufe der Welt haben würden. Einige Jahre später entdeckte ich dann Game One (damals noch MTV Game One) im Fernsehen und es war um mich geschehen. Die Art, wie hier leidenschaftlich und zugleich informativ mit Videospielen umgegangen wurde, steckte mich an und ich erkannte für mich, dass Videospiele mehr waren, als ein bloßer, „kindlicher“ Zeitvertreib, sondern eine Passion, welcher man folgen konnte. Nun, dass ich so viele Jahre später dann immer noch dieser Träumerei nachhängen würde, hätte ich dennoch nicht gedacht. Aber so ist es und ich bin froh darum.

Tja; Und heute studiere ich Kommunikations- und Medienwissenschaften als auch Geschichte, schreibe hier auf dem Blog über Videospiele, erstelle Videos für meinen kleinen YouTube-Kanal. Wohin das genau führen soll? Ich weiß es nicht! Aber ich hoffe, dass ich auch zukünftig kreativ Schaffen und Menschen etwas von meiner Faszination vermitteln kann. Und aus! Fertig.

(zuletzt aktualisiert: 27.03.2019)

Auch auf:

Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, Filme und blöde Ideen zu haben. Nebenher auch noch Student in Medien und Geschichte.
Johann von Ti
Auch auf: