Tag: DLCs

Total War: WARHAMMER – Wie steht es um die DLC-Politik?

Nach anfänglicher Skepsis und einiger Aufregung bin ich nun positiv überrascht.

Zum Release von Total War: Warhammer war ich recht kritisch, was die zu erwartende DLC-Politik der Reihe betraf. Meine Hauptsorge; Man würde uns mit einer Flut an DLCs überschütten und das Spiel (bzw. die Spiele, die Total War: Warhammer-Reihe ist ja als Trilogie konzipiert) so zerstückeln, um möglichst viel Profit daraus zu schlagen. Nun, es sind gut zwei Jahre ins Land gezogen, Total War: Warhammer 2 erschien und nebenher auch eine ganze Flut an DLCs… also behielt ich recht? Read more …

Mikrotransaktionen – Wachsende Bedeutung auch in Vollpreisspielen

Ob gut oder schlecht; Das Geschäftsmodell mit den Mikrotransaktionen ist erfolgreich.

Die wirtschaftliche Bedeutung von Videospielen wächst seit Jahren beständig und noch scheint kein Ende in Sicht zu sein. Mit Videospielen lässt sich gutes Geld verdienen, das wissen Entwickler, aber vor allem die großen Publisher. Längst haben diese neue, auf Gewinnmaximierung ausgelegte Systeme etabliert, welche gut und gerne einige Millionen US-Dollar einbringen. Eines dieser Systeme der Gewinnmaximierung sind Mikrotransaktionen, welche zum Teil furchtbar gut funktionieren, obwohl sie immer wieder in der Kritik stehen.
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Es geht ums Geschäft – Spiele als Business

Auch beim Thema Spiele geht es am Ende um Geld.

Wenn es ums Geschäfte machen geht, ist unsereins schon immer ziemlich erfinderisch gewesen. Da ist kaum verwunderlich, dass auch jegliche Form des Spiels und/oder des Wettkampfs früher oder später in Prozesse der Kommerzialisierung eingebunden wurde – Ein Phänomen, welches bei eigentlich allen Themen vorgefunden wird, welches uns Menschen beschäftigt. Dass Kommerzialisierung nicht grundsätzlich etwas gutes ist, oft genug sogar extrem negative Folgen haben kann, muss an dieser Stelle wohl nicht hervorgehoben werden – Dennoch muss man immer beachten, dass jeder von etwas leben muss und ohne eine gewisse Kommerzialisierung, würden uns heute sicherlich viele Annehmlichkeiten fehlen. Doch kommen wir zum eigentlichen Thema – Dem Geschäft um Spiele. Read more …

Call of Duty WW2 wird trotzdem scheiße

Der Zweite Weltkrieg soll es richten und aus Call of Duty wird plötzlich ein gutes Spiel – Ganz sicher…

Es ist diese wunderschöne Zeit im Jahr, in welcher die Werbetrommel für das alljährlich erscheinende Call of Duty gerührt wird und mir gehörig den Magen verdirbt. Dann versuchen wieder alle Gaming Magazine und Websites krampfhaft jedes unnötige Detail oder Gerücht als brandheiße News zu verwursten und verfallen in euphorische Vorfreude auf eine Spiele-Reihe, die seit Jahren eigentlich nur noch Mist raus bringt und alle guten Ansätze mit einer ekelhaften PR und DLC Politik zerstört. Immerhin kann man Call of Duty Innovationsarmut nur noch bedingt vorwerfen, haben sie doch versucht, nach Titanfall, selbst stark auf das Zukunfts-Setting zu setzen, was dann aber doch eher weniger gut geklappt und zumindest mich eher abgestoßen hat. Das lag nicht an dem Setting oder weil ich Call of Duty „haten“ will, sondern einfach an der fehlenden Dynamik innerhalb der Spiele. Besonders die Mehrspieler fühlen sich in Call of Duty seit Jahren einfach nur grauenhaft an und technisch beeindruckt die Reihe eigentlich nur noch mit der Download-Größe der Titel selbst. Read more …

Alternative Finanzierungs-Modelle der Gaming Branche

Welche alternativen Finanzierungs-Modelle hat die voranschreitende Digitalisierung für die Videospiel-Industrie hervorgebracht?

Videospiele werden „digital“-konsumiert, stehen damit also generell in der Tradition der Digitalisierung. Dabei wird deutlich, dass wir es hier mit einem extrem dynamischen Medium zu tun haben, welches direkt auf technische Entwicklungen „reagiert“ und entsprechend einem beständigen Wandel unterworfen ist. Dieser Wandel schließt auch Finanzierungs-Modelle mit ein, die sich in den letzten Jahren massiv verändert haben.

Die Basis für die neuen Finanzierungs-Modelle bildet ein digitalisierter Markt, bei welchem die User die Spiele nicht nur digital konsumieren, sondern auch digitale Transaktionen durchführen. Plötzlich kann man auf klassische Vertriebswege wie den Einzelhandel verzichten und die Produkte online anbieten, was zahlreiche Effekte mit sich bringt. Die Bedeutung von klassischen „Publishern“ wurde geschwächt, weil diese für die Vermarktung und Finanzierung eines Videospiels nicht mehr zwingend gebraucht werden. Vertriebs-Plattformen wie Steam oder der Play-Store ermöglichen es, Spiele einem Millionen-Markt verfügbar zu machen und sorgen gleichzeitig durch personalisierte Darstellung (personalisierte Werbung) dafür, dass die Spiele die richtige Zielgruppe erreichen. Read more …