Der Klassiker Book of Ra – Die Geschichte hinter dem Spiel

Manchmal verbirgt sich hinter einem einfachen Spiel eine ausgefallene Idee – Ich werfe einen Blick auf das Spiel des ägyptischen Sonnengottes!

Man mag es kaum glauben, aber nicht nur unseren großen Videospiele haben eine eigne Geschichte, auf welcher sie ihren Spielspaß begründen, auch ihre linkischen Vertreter die Casino Games versuchen mit eigenen Hintergründen kleine Welten zu schaffen. Ein gutes Beispiel für diese geschaffenen Geschichten hinter dem Spiel finden wir bei dem Slot Klassiker „Book of Ra“ aus dem Hause Novomatic, denn hinter dem einfachen Spiel steckt eine interessante Idee. Also fangen wir mal an; Bevor wir also das Spiel mit hochauflösenden Grafiken, ägyptischen Symbolen und dem interessanten Titel hatten, gab es kreative Köpfe, die sich eine Geschichte zum Spiel erdachten. Wie Name und Gestaltung des Titels erahnen lassen, hatte man sich bei der ägyptischen Geschichte bedient; Pharaonen, Hieroglyphen und die Götterwelt der Wüste kennzeichnen seit jeher das Spiel und begeistern tausende Spieler. Doch ist da wirklich nicht mehr als eine optische Gestaltung zu einem bestimmten Thema oder steckt da doch mehr dahinter?

Book of Ra - Logo.jpg

Historische Hintergründe

Betrachten wir zunächst einfach den Titel; „Book of Ra“. Ra (oder auch Re geschrieben) ist der ägyptische Sonnengott. Dabei ist jedoch kein göttliches Wesen gemeint, sondern die Sonne selbst, die als Gottheit verstanden wird. Ra ist der wohl wichtigste altägyptische Gott und wurde lange Zeit verehrt. Er war der mächtigste der Götter und sorgte mit seiner Kraft für das Leben der Menschen. Damit schmückt sich das Spiel ja schon mal mit einer recht interessanten Figur aus der realen Geschichte. Das Buch des Ra ist wiederum nicht historisch belegt, sondern gründet in einer fiktiven Geschichte, welche man nach einer kurzen Suche im Netz in Erfahrung bringen kann. Schade oder? Die Idee, dass der Gott Ra eine Art Buch hinterlassen haben könnte, bzw. der Kreis seiner Gläubigen, ist doch durchaus verlockend. Immerhin hätten wir es dann mit einem Gegenstück zur Bibel zu tun – Naja ok, übertreiben wir mal nicht, die Tagebücher von Hitler waren am Ende ja auch nur erfunden und so verhält es sich nun mal auch mit Ra’s Buch. Die Geschichte dahinter kann gefunden werden.

Book of Ra - 5 Walzen.jpg

Fiktive Legenden

Und tatsächlich, forscht man ein wenig im Netz, findet sich eine fiktive Geschichte, die die Entstehung des „Book of Ra“ erzählt. Nach dieser „Legende“ besteht das Buch des Ra aus drei Teilen, welche in der Welt verstreut wurden (im Brooklyn-Museum, in St. Petersburg und Bahariya). Jeder Teil offenbart den darauffolgenden Teil und hat man den dritten Abschnitt gefunden, verschwindet das Buch vor den Augen des Betrachtes – Gut, ich gebe zu, diese Story ist doch eher flach und schafft es mich nicht wirklich zu beeindrucken. Anders verhält es sich jedoch zum geschichtlich belegten Hintergrund. Doch neben der fiktiven Legende und den wahren Hintergründen gibt es ja noch eine Handlung im Spiel; Auf diese will ich nun zu sprechen kommen.

Spielerischer Hintergrund

Im „Book of Ra“ schlüpfen wir nämlich in die Rolle eines Abenteurers oder auch Grabräubers, der erstaunliche Ähnlichkeit zu Indiana Jones besitzt. Mit Hut und brauner Lederjacke begibt sich der Held in das Labyrinth einer Grabstätte, um den verstorbenen Pharao um seine Schätze zu bringen. Spielerisch ist dieses Streifen durchs Labyrinth mit dem Kombinieren von passenden Symbolen auf insgesamt 5 Walzen umgesetzt. Das Buch des Ra fungiert als Joker oder beschert dem Spieler Freispiele, es ist also als hilfreiches Artefakt zu betrachten und hilft dem Spieler, die Plünderung des Grabes auch zu überstehen. Diverse Boni können online zum Spiel eingestrichen werden, dabei ist das Spielen des Spielautomat-Titels zunächst völlig kostenlos.

Da sieht man es mal wieder; Hinter einem einfachen Spiel im Online-Casino steckt mehr Hintergrund, als in so manchem Videospiel. Verrückte Welt; Ich gönnen mir erst mal einen Tee.

 

  • Zum Titelbild:

Bei dem Titelbild handelt es sich übrigens um ein Bild aus Metall, welches der Schweizer Künstler Dominik Stohler mit Hammer und Meißel in ein Stahlblech trieb und mit den entsprechenden Farben bemalte! Großartige Arbeit; Dieses und andere Kunstwerke sowie Metallarbeiten findet man auf der Website des Künstlers, wo man bestimmte Stücke auch käuflich erwerben kann.

Johann von Ti
Auch auf:

Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, Filme und blöde Ideen zu haben. Nebenher auch noch Student in Medien und Geschichte.
Johann von Ti
Auch auf: