Rust – Was hat sich getan – Alpha 2015

Rust - der heilige Stein

Überleben ist weiterhin alles; Nackte Männer tragen immer noch Steine und kämpfen gegen andere nackte Männer und wilde Tiere. Eine neue Engine gibt’s dazu!

Ein neues Jahr voller Spiele ist angebrochen und den Anfang im Jahr 2015 macht Rust. Rust ist ähnlich wie DayZ schon öfter Thema hier auf Game 2 gewesen und befindet sich genau wie DayZ noch in der Entwicklung. Während ich in DayZ immer wieder die langsamen Fortschritte in der Entwicklung kritisiere, kann man Rust durchaus loben, doch fangen wir mal an und beleuchten die Änderungen des Spiels.

Rust - Alles beim alten soweit

Neue Engine

Mein letzter Beitrag zu Rust bezog sich auf die Entscheidung der Entwickler, die Zombies aus dem Spiel zu entfernen. Das liegt knapp 11 Monate zurück und seither hat sich enorm viel verändert. Rust war DayZ schon damals klar voraus was Inhalt und Umfang der Welt anging, ich sprach damals davon, dass sich Rust wie eine gute Beta spielt, während DayZ als Alpha dahin vegetiert. Heute hat Rust vor allem eines; Eine neue Engine, welche das Spiel ziemlich verändert hat, zumindest was das Äußere angeht. Ich würde sogar soweit gehen, dass es sich um eine grafische Aufwertung handelt. Die neue Engine ist in meinen Augen dynamischer und erlaubt eine schönere Darstellung der Welt. Die Welt ist im Vergleich zur damaligen Version weitaus größer und bietet verschiedene Klima-Zonen wie schneebedeckte Gebirge, trockene Wüsten, dichte Wälder, weites Grasland sowie weite Küsten.

Rust - Der Start in eine neue Welt

Alles beim alten soweit

Am Spiel hat sich bis dahin nicht viel geändert; Hunger, wilde Tiere und andere Spieler stellen eine Gefahr für das virtuelle Leben dar und müssen umgangen beziehungsweise ausgeschaltet werden. Die Möglichkeiten sind dabei wie das Spielkonzept an sich unverändert geblieben. Wer Hunger und Durst leidet muss zusehen an Nahrung zu kommen. Diese findet man in der momentanen Version des Spiels nur von Tieren, wobei man gefährliche und ungefährliche unterscheidet. Wölfe und Bären verteidigen ihr Leben und machen sogar Jagd auf die Spieler, Hirsche, Wildschweine und Hühner versuchen ihr Glück in der Flucht. Da man Anfangs nur einen großen Stein sein eigen nennt, versucht man sich zunächst an der Herstellung besserer Werkzeuge, bevor man überhaupt an die Beschaffung von Nahrungsmitteln denken kann.

Rust - Neue Engine

Sammeln und Jagen

Dafür sucht man sich einen Baum und bearbeitetet diesen mit seinem Stein bis man genügend Holz gesammelt hat, ähnlich vorgehen dann bei einem Felsbrocken, bei welchen man neben dem Stein selbst auch Eisenerz sowie Schwefel erarbeitet. Während man mit Schwefel und dem Erz in der frühen Anfangsphase wenig anfangen kann, nutzt man Holz und Stein zu Erstellung einer Steinaxt, mit welcher man viel schneller Rohstoffe abbauen kann. Spitzhacke und Axt lassen sich später mit im Ofen geschmolzenen Metallfragmenten herstellen, doch die Steinaxt ist für den Anfang völlig ausreichend. Nun knurrt schon langsam der Magen und man sollte zusehen, dass man sein erstes Tier erlegt. Nicht mal so leicht, sind Tiere in der momentanen Version von Rust nicht so leicht zu finden. In waldigen sowie eisigen Gefilden wird man meiner Meinung nach am ehesten Fündig. Am leichtesten sind wohl die etwas trägeren Wildschweine zu jagen, welche man mit einigen gezielten Schlägen auch beim hinterherhetzen erlegen kann. Die guten Tiere geben dann Leder, Zähne, Fett und Knochen. Besonders das Leder ist interessant, mit diesem können wir uns Kleidung erstellen. Dabei muss erwähnt werden; Am Anfang sind wir völlig nackt.

Rust – Mit dem Bogen auf der Jagd

Ein Anfang

Neben den schon genannten Dingen geben Tiere natürlich auch Fleisch. Während damals jedes Tier Hühnerfleisch bereit stellte, findet sich im Moment Menschenfleisch – etwas makaber, aber nun gut. Dieses muss dann im Feuer zubereitet werden, essen wir es roh, bekommt uns das gar nicht gut. Doch muss man dabei aufpassen; Lassen wir das Fleisch zu lange im schnell entfachten Lagerfeuer brutzeln, kann es auch verbrennen und ist dann genau so wenig wie rohes Fleisch bekömmlich. Hier muss man also ein wenig aufpassen. Hat man seinen Magen gefüllt, eine Hose und Schuhe gemacht und sich mit einem Bogen und Pfeilen ausgerüstet, hat man eine gute Basis um die nächsten Tage zu überstehen.

Rust - Inventar

Häuschenbau

Nun geht es um den Hausbau. Mit Holz bauen wir Holzhammer sowie Papier. Mit dem Papier bauen wir dann eine Blaupause, mit welcher wir dann bauen dürfen. Dabei stehen uns weitaus mehr „Bauformen“ als in der vorherigen Version zur Verfügung und lassen uns mehr Freiheit beim Bau unseres Eigenheims. Wie schon in der alten Version müssen wir beim Verlassen des Servers immer damit rechnen, dass man unsere Spielfigur schlafend vorfindet und kaltblütig niedermacht. Denn auch wenn Wir den Server verlassen, unser digitales Ich bleibt in der Welt und verfällt in einen tiefen Schlafe. Damit wir wirklich sicher sein können beim nächsten einloggen noch am leben zu sein, brauchen wir ein sicheres Anwesen. Eine einfache Hütte reicht am Anfang völlig, später kann man sich eine eigene Festung erbauen. Die Türen sichert man mit einem einfachen Schloss, zu welchen man selbst den passenden Schlüssel baut, wer ein wenig mehr Ressourcen parat hat, kann auch zu einem Zahlencode-Schloss greifen. Ist das Haus erst mal fertig bauen wir einen Schlafsack, sterben wir nun, wachen wir dort wieder auf, zwar ohne Ausrüstung, aber zumindest wieder zuhause – Sehr praktisch in der Anfangsphase.

Rust – Der neue Holzhammer

Waffen und mehr Zeugs

Wie schon gesagt dient ein Haus vor allem dem Schutz vor anderen Spielern; Kämpfen kann man mit Waffen sowie Rüstung entgegen treten. Während man man Anfangs eher auf eine beschränkte Auswahl an Waffen beschränkt ist, kann später vom Bogen bis zur Tommy-Gun eine Menge Schießprügel erstellen. Die Auswahl wird mit jedem Update merklich erweitert, weiterhin habe ich die Vermutung, dass man in der Spielwelt bessere Baupläne finden kann, so verhielt es sich zumindest in der früheren Version. Dieses Pläne sowie bessere Ausrüstung findet man wenn überhaupt wohl in den verstrahlten Gebieten, in welchen Teilweise großen Bauwerke stehen. In der momentanen Version sind mir zwar nur einige riesige Satellitenschüssel zu finden, aber da kommt bestimmt noch was dazu.

Rust – Home sweet Home

Fazit

Soweit so gut; Rust hat sich nicht vom groben Inhalt kaum verändert, dafür gab es eine enorme technische sowie grafische Aufwertung des Spiels. Wir finden eine neue Engine, eine neue Welt, viele neuen Items und Baumöglichkeiten und neue Ansätze. So haben die Klima-Zonen im Moment noch keine Auswirkung auf unser Befinden, doch wird man später auf enorme Hitze sowie Kälte reagieren müssen; Wer im eisigen Gebirge nicht erfrieren will, sollte dann eine Warme Jacke sowie festes Schuhwerk sein Eigen nennen. Doch nicht nur hier liegt Potenzial; Bisher kann man seinen Durst durch das Verzehren von gebratenen Fleisch stillen, später wird man sicherlich nach Wasser suchen müssen. Auch wird wohl das Wetter eine Rolle spielen; Wer im Moment im Meer schwimmt wird Nass und friert aus, warum sollte das nicht auch bei einem starken Regenschauer passieren?

Rust – Mit der Spitzhacke an der Arbeit

Alles in allem macht Rust wie damals riesigen Spaß und sieht jetzt sogar besser aus. Die Inhalte haben unter der Einsetzungen der neuen Engine nicht gelitten und wurden sogar an einigen Stellen erweitert. Ich bin sehr zuversichtlich bei diesem Projekt und sehe es als eines der wenigen Early Access Projekte, welche sich wirklich gut machen – weiter so! Bei Zeit werfe ich einen erneuten Blick auf Rust und berichte, wie sich das Spiel gemacht hat. Wer ein gutes Survival-Game ohne Zombies mit Haus-Bau Funktion sucht, kann zugreifen – Die Entwickler halten, was sie versprechen und programmieren fleißig am Projekt!

 

Johann von Ti
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Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, FIlme und blöde Ideen zu haben. Demnächst nebenher auch noch Student und Jünger von Hopfen und Malz.
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