Alice: Madness Returns – Erster Eindruck

Verrückt? Nicht bei Verstand? Dann aber auf ins Wunderland!

Da die letzten Tage wieder ziemlich wenige hier auf Game 2 veröffentlicht wurde, will ich mal wieder ein kleines Lebenszeichen setzen. So habe ich mir gestern, auf Zuraten meiner Freundin, Alice: Madness Returns auf Steam gegönnt und war positiv überrascht. Während meine Freundin bereits bei Don’t Starve Ihren guten Riecher für Spiele gezeigt hatte, lag Sie auch bei diesem düsteren Jump&Run goldrichtig!

Alice Madness Returns - die große Schnecke

Während wir am Wochenende das Spiel nur anspielen konnten, verzichte ich auf einen umfangreichen Artikel und will Euch nur von meinem ersten Eindruck vom Spiel berichten. Die Geschichte beginnt ungefähr 10 Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils (dieser erschien 2000). Titelheldin Alice wurde aus dem Irrenhaus Rutledge entlassen und fristet Ihr Dasein nun in einem Waisenhaus in London. Der Tod Ihrer Eltern ist weiterhin eine enorme Belastung für die junge Frau, weshalb Sie sich von dem Psychiater Dr. Angus Bumby therapieren lässt. Nach einer der zahlreichen Therapiestunden verfolgt Alice auf den Straßen Londons eine Katze und trifft dabei auf eine alte Krankenschwester des Irrenhauses, in dem Sie untergebracht war. Als diese versucht Alice um Geld zu erpressen, bricht Ihr Trauma erneut aus und nach heftigsten Visionen landet Sie erneut im Wunderland.

Alice Madness Returns - Das düstere Wunderland

Frisch im Wunderland eingetroffen trifft Alice auch schon die Grinsekatze, welche angenehm schaurig ausschaut und über die negativen Veränderungen im Wunderland berichtet.Während man in den ersten Spielminuten noch die bunte und traumhaft schöne Welt des Wunderlandes zu Gesicht bekommt, zeigen sich schnell die Veränderungen, von welchen die Grinsekatze gesprochen hatte. Das Wunderland beginnt sich zu verändern und beginnt zu zerfallen, überall regiert das Chaos und der Zerfall und es wird düster.

Alice Madness Returns - Haare im Gesicht

In den nächsten Spielstunden erwartet einen ein gutes und umfangreiches Jump&Run mit sehr viel Action in Form von Kämpfen. Das Kampfsystem ist einfach, aber stimmig. Die Fähigkeit sich über kurze Strecken zu teleportieren, sorgt für dynamische Kämpfe. Weiterhin kann man sich schrumpfen, was einem oft neue Wege ebnet. Wir hatten in den ersten Spielstunden eine Menge Spaß und haben uns an der Umsetzung der Wunderland Geschichte erfreut. Angenehm düster und teilweise auch brutal wird hier der Kampf um die eigene geistige Gesundheit dargestellt – Hier scheint Gameplay als auch die Atmosphäre zu stimmen – Wir sind zumindest bisher begeistert. Ein umfangreicher Beitrag wird folgen! 🙂

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Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, Filme und blöde Ideen zu haben. Nebenher auch noch Student in Medien und Geschichte.
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