Samsung Galaxy Tab 3 – Im Test

PC, Laptop, Smartphone und jetzt auch ein Tablet – Es lebe die Technik!

Heute wird es, ich vermute zum ersten mal auf Game 2, etwas technisch. Oder besser gesagt; Ich gehe auf ein Stück Hardware näher ein. Wer jetzt einen umfassenden Artikel zu meinem PC erwartet, liegt aber recht falsch, denn ich will über meine Erfahrungen mit meinem neuen Tablet berichten.

 

Warum ein Tablet könnte man jetzt fragen und diese Frage wäre auch berechtigt. In meinen Augen ist so ein Gerät, besonders wenn man wie ich mit PC, Laptop als auch Smartphone voll ausgestattet ist, nicht notwendig, aber durchaus praktisch. Doch will man am Ende auch Qualität und zugleich einen humanen Preis für diese zahlen. Grade weil es kein Produkt ist, welches man dringend benötigt, sondern als Spielerei betrachten kann. Doch ich bin letztlich im Online Shop von ARLT fündig geworden, wo das Samsung Galaxy Tab 3 meine Aufmerksamkeit erregte.

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Mit ca. 200 Euro war das Stück Hardware noch in meinem Budget, auch wenn es dann doch auch nicht teurer sein sollte. Sonst war die Größe für mich mit 8 Zoll gut bemessen, so sollte das Tablet weder zu groß noch zu klein sein. Immerhin will ich das Ding vor allem auf Reisen nutzen. Weiterhin sprachen auch die inneren Werte des Geräts einen positiven Akzent, welche neben dem problemlosen Schauen von Filmen und Surfen im Netz auch intensivere App und Game Nutzung versprach, was für mich einer der wichtigsten Kriterien war. Natürlich will ich jetzt meinen PC nicht als Spielplattform gegen das Tablet tauschen, doch unterwegs bin ich durchaus geneigt, ein kleines Spielchen zu wagen. Da ich mein Handy recht pragmatisch gekauft habe, langt dies nur zum surfen und telefonieren (Whats App), aber weniger zum spielen von Games. Das liegt auch daran, dass die Anforderungen sowie Qualität zahlreicher Handy-Spiele in den letzten Jahren ordentlich nach oben gegangen sind. Damit hatte ich also meine Wahl getroffen und bestellte…

 

Samsung Galaxy Tab 3 SchrägbildUnd nach 2-3 Tagen war das Tablet da und ich konnte mein neues Spielzeug in die Hand nehmen. Obwohl man der Formulierung schon vorsichtig sein sollte, denn ein einfaches Spielzeug hat man mit dem Samsung Galaxy Tab 3 nun doch nicht. Ein tolles Design und ein leichtes Gewicht laden direkt zur Nutzung ein, was von dem hellen Display nur unterstützt wird. Zwar wird hier das Niveau heutiger Top-Tablets wie dem Nexus nicht erreicht, dennoch wird dem Auge eine angenehme Sicht geboten. Videos, Texte als auch Spiele werden farbstark wiedergegeben. Der eingebaute Prozessor leistet gute Arbeit. Selbst bei der Nutzung zahlreicher Apps zeitgleich kommt es zu keinen Problemen, sehr selten konnte ich mikro Ruckler bei einigen Spielen feststellen, die jedoch verschwinden gering auftraten (1-2 mal). Der Ton ist in meinen Ohren mittelgut, so taugt der eingebaute Lautsprecher durchaus um Filme zu schauen oder Musik zu hören, aber wer hier viel mehr als bei einem Smartphone erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Aber wer das Gerät wie ich unterwegs nutzen will, hat eh Kopfhörer am Start, welche dann für hohe Qualität im Klangbereich sorgen.

 

Von den 16 Gigabyte Speicherplatz können ca. 11 Gigabyte genutzt werden. Für mich auf lange Sicht natürlich etwas Mager, doch via MicroSD-Karte kann man hier auf 64 Gigabyte aufstocken, was nicht nur recht simpel sondern auch effektiv ist. Die Rück-Kamera ist mit 5 Megapixel für ein Tablet ordentlich, wer will schon mit diesem doch unhandlichen Gerät groß Fotos schießen? Gleiches gilt für Videos, bei Tageslicht sehen ist die Qualität akzeptabel, aber auch hier darf man mal wieder nicht mehr erwarten. Videotelefonie klappt wunderbar und damit ist der für mich der wichtigste Anspruch an die Kamera erfüllt. Was noch negativ auffällt, sind Fingerabdrücke am Display. Hier muss eine zusätzliche Schutzfolie her, was ich jedoch als Gängelung empfinde. Bei einem Gerät, welches man generell mit Touch bedient, sollte dieses nicht so schnell sichtbare Fingerabdrücke hinterlassen (erste Benutzung). Was mich dann am Ende des Tages aber wieder positiv stimmt, ist der Akku. Sechs bis neun Stunden kann man hier bei dauerhafter Nutzung schon erreichen. Absolut ausreichend, da ich meist nicht länger als 30 Minuten am Stück am Tablet sitze.

 

Samsung Galaxy Tab 3 RückseiteDamit will ich nun zu einem Fazit kommen; Das Samsung Galaxy Tab 3 hat ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für runde 200 Euro bekommt man ein Gerät, welches man problemlos nutzen kann. Egal ob man nun Games spielen, Filme schauen, Surfen oder Arbeiten (E-Mails, Office & Videotelefonie) möchte, hier werden einem die nötigen Voraussetzungen geboten. Eine Problem ist natürlich, dass es nicht möglich ist, mobiles Internet zu nutzen. Hier muss man immer auf ein W-LAN Netz zurückgreifen, was jedoch auch nicht ganz so tragisch sein sollte. Denn selbst wenn ich unterwegs bin, kann ich einfach mit meinem Smartphone einen Hotspot eröffnen, über welchen ich dann problemlos surfen kann. Doch besonders angenehm ist es, gespeicherte Filme (hier ist die MicroSD-Karte mehr oder weniger Voraussetzung) zu schauen und sich dabei Zug-Fahrten zu versüßen. Für meine Zwecke ist das Samsung Galaxy Tab 3 völlig ausreichend und macht einen wunderbaren Job. Kritikpunkte wie schlechte Kamera und Fingerabdruck anfälliger Display werden durch die zahlreichen positiven Faktoren leicht aufgewogen. Besonders der Leistungsstarke Akku als auch die Flüssige Wiedergabe von Apps (Spielen) sorgen für ein angenehmes Nutzen des Geräts. Wer selbst auf den Geschmack gekommen ist, kann kann selbst mal auf ARLT vorbei schauen. Hier findet Ihr die Produktseite zu allen Tablets im Angebot.

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Johann von Ti

Blogger aus Leidenschaft, seit 2011 aktiv in der Szene unterwegs und immer für gute Games, Filme und blöde Ideen zu haben. Nebenher auch noch Student in Medien und Geschichte.
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