Zippo – Sturmfeuerzeuge mit Gaming-Design

Zippo zählt wohl zu den bekanntesten Marken der Welt; 1932 von George G. Blaisdell in Bradford, Pennsylvania, begründet, wurden bis heute mehr als 550 Millionen Zippo-Feuerzeuge hergestellt. Die Sturmfeuerzeuge aus den USA haben weltweit einen echten Kultstatus erlangt und sind schon lange fester Bestandteil der Populärkultur. Die markanten Feuerzeuge sind eine beliebte Requisite in Filmproduktionen und Serien, zieren aber auch Albumcover und werden in Fotoshootings verwendet. Auch in der Welt der Videospiele hat sich die Marke Zippo einen Platz geschaffen; zum einen als offizieller Sponsor der NRG Chicago Huntsmen der Call of Duty League, zum anderen mit einer Linie von wiederaufladbaren Handwärmern, welche speziell für Videospieler beworben werden. Doch auch die klassischen Feuerzeuge von Zippo gibt es mit Gaming-Bezug – in zahlreichen Designs werden Videospiele thematisch aufgegriffen und in Kooperation mit Ubisoft hat man eine ganze Serie von Feuerzeugen mit Assassin’s Creed Designs veröffentlicht.

Zippo war so freundlich, mir für diesen Beitrag ein Zippo-Feuerzeug zuzusenden, sodass ich mir direkt ein Bild von der Kult-Marke machen konnte.

Zippo-Feuerzeuge als Lifestyle-Produkt

Zippo-Feuerzeuge sind „Lifestyle-Produkte“; seit 1933 werden die benzinbetriebenen Feuerzeuge in fast unveränderter Bauform in den USA hergestellt. Erfinder Blaisdell war derart von seinem Feuerzeug überzeugt, dass er allen Kunden eine lebenslange Garantie gewährte – noch heute gilt der berühmte Werbe-Slogan:

It works, or we fix it free.“

Es funktioniert, oder wir reparieren es kostenlos.“

In Deutschland ist diese Garantie aus rechtlichen Gründen auf 30 Jahre beschränkt. Dennoch untermauert die Garantie, wie verlässlich die Zippo-Feuerzeuge seit jeher sind. Markenzeichen ist zudem das Geräusch beim Öffnen des Feuerzeugs – dieses „Klicken“ löst bei mir durchaus eine gewisse Genugtuung aus. Schon witzig, wie groß die Wirkung eines einfachen Geräuschs sein kann.

Das gilt es zu beachten

Zippos sind „nicht selbstlöschende“ Feuerzeuge – das bedeutet, dass sie nicht so leicht ausgehen, wie Gasfeuerzeuge. Es bedarf schon eines kräftigeren Windstoßes, um die Flamme zu löschen, woher auch die Bezeichnung „Sturmfeuerzeug“ herrührt. Um das Feuerzeug aus zu machen, muss die Klappe des Feuerzeugs geschlossen werden (ebenfalls von einem charakteristischen Klacken begleitet), womit die Sauerstoffversorgung unterbunden wird und die Flamme erstickt.

Wer sich ein Zippo anschaffen will, sollte unbedingt beachten, dass diese „ungefüllt“ geliefert werden. Um das Feuerzeug also nutzen zu können, muss dieses noch mit Feuerzeugbenzin befüllt werden. Das funktioniert bereits mit wenigen Handgriffen und ist schnell getan. Wer jedoch nur selten Gebrauch von seinem Feuerzeug macht, sollte bedenken, sich das Benzin im Feuerzeug mit der Zeit verflüchtigt. Für mich durchaus ein Punkt, nutze ich ein Feuerzeug lediglich wenige Male im Monat.

Wer sein Zippo täglich gebraucht, sollte sich zudem darauf einstellen, dass sich sehr schnell Gebrauchsspuren bemerkbar machen. Besonders farbliche Aufdrucke können leicht verkratzen und zum Teil abblättern. Selbst bei vorsichtiger Handhabung wird sich das kaum gänzlich vermeiden lassen. Dennoch störte mich dies bislang nicht, da diese Gebrauchsspuren dem Feuerzeug in meinen Augen durchaus „Charakter“ verleihen. Aber das kann ja jeder selbst entscheiden.

Zippo-Feuerzeuge kommen in unzähligen Designs daher; wie Eingangs schon erwähnt, wird auch die Welt der Videospiele nicht ausgeschlossen. Ein wenig schwieriger wird es, die entsprechenden Designs zum Thema gezielt zu finden. Wer es über den Katalog der offiziellen Seite versucht, wird zwar die Kategorie „Gaming“ finden, darunter aber nur ein Design. Die Assassin’s Creed Desings werden wiederum separat gelistet. Wer auf der Seiten-internen Suche die Stichwörter „game“ und „gaming“ eintippt, findet dann noch ein paar weitere Designs. Hier wäre es schon ganz gut, wenn man alle Designs dieser „Sparte“ zusammenfassen würde.

Wichtig ist zudem; nur ein Bruchteil des Designs sind aktuell im deutschen Bereich der offiziellen Seite zu finden. Mehr finden sich zwar in der englischen Version, dort lässt sich aber von Deutschland aus nicht bestellen.

Fazit

Wer nach einem hochwertigen Feuerzeug sucht und nicht davor zurückschreckt, dieses selbst zu befüllen und in gewissen Zeitabständen zu warten, wird mit Zippo-Feuerzeugen gut bedient. Die Qualität stimmt und die Garantie ist kein einfacher Werbe-Slogan – wer tatsächlich ein technisches Problem mit seinem Zippo hat, kann sein Feuerzeug jederzeit kostenlos in einer entsprechenden Reparatur-Werkstatt einschicken. Auch sonst hält Zippo das, was es verspricht – die Flamme hält auch bei Wind stand und ich freue mich schon, nächstes Silvester mit meinem Zippo glänzen zu können.

Auch optisch machen die Feuerzeuge viel her; das markante und kultige Design finde ich als solches schon gelungen, aber durch die wirklich vielen optionalen Designs, welche von „kitschig“ bis „Special-Interest“ alles abdecken, wird wohl jeder etwas finden, was ihm zusagt. Ich habe im übrigen das „Ready Player 1“-Modell mit schicker Vaporwave-City-Sklyine. Persönlich finde ich übrigens auch das „Flames 8 Bit Design“ gelungen.

In meinen Augen stimmt das Preis-Leistungsverhältnis hier grundlegend – je aufwändiger das Design, desto höher können die Preise bei einigen Modellen steigen. Gleiches gilt für limitierte Auflagen. Wer ein wenig sparen will, kann aber auch im Internet nach Angeboten Ausschau halten und dabei sicherlich auch rabattierte Exemplare finden.

Johann von Ti
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